DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,60 Pkt 21:00:00 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,56 % 64.255,80 Pkt 04:46:35 Gold -0,38 % 4.059,10 USD 04:51:36 Silber -0,28 % 54,14 USD 04:50:59 Brent -2,61 % 110,91 USD 04:51:39 WTI +1,52 % 101,42 USD 04:51:39 Bitcoin +0,26 % 81.011,12 USD 05:01:38 EUR/USD -0,43 % 1,11260 USD 05:00:46 EUR/GBP -0,13 % 0,83620 GBP 05:01:41 EUR/CHF -0,22 % 0,92280 CHF 05:01:41 EUR/JPY -0,20 % 175,671 JPY 05:01:41

Das Beispielbeben zeigt, was künftig häufiger wird

Wissenschaft

Artikelzusammenfassung

Der Klimawandel rückt selbst Erdbeben in ein neues Licht. Der Artikel beginnt mit einem James-Bond-Film, in dem ein künstlich ausgelöstes Beben die Welt bedroht, und erklärt dann, wie Erdbeben in der Realität durch Spannungen an tektonischen Platten oder durch Vulkane entstehen. Anschließend schildert er die Forschung von Heidrun Kopp, die untersucht, wie steigender Meeresspiegel, schmelzende Eisschilde und andere vom Menschen verursachte Massenverlagerungen Spannungen im Untergrund verändern und dadurch eher kleinere bis mittlere Beben auslösen könnten. Danach verweist der Text auf dokumentierte Beispiele wie Fracking, Geothermie und CO₂-Verpressung sowie auf eine Studie zu Jan Mayen, die zeigt, dass der Klimawandel Landschaften destabilisiert und so die Folgen von Beben durch Fels-, Eis- und Bergstürze verschärft. Am Ende bleibt offen, ob es künftig insgesamt mehr große tektonische Beben geben wird, doch der Artikel macht deutlich, dass die Erderwärmung sowohl Risiken im Untergrund beeinflusst als auch die Verwundbarkeit vieler Regionen erhöht.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Exemplarisch zeigt das jetzt eine Studie in PNAS, an der auch Heidrun Kopp beteiligt war. Untersucht wurde dafür ein starkes Beben am Ende der Welt und vor wahrhaft James-Bond-würdiger Kulisse: Auf der norwegischen Arktisinsel Jan Mayen, gelegen zwischen Island und Spitzbergen, stürzte die Steilwand eines Vulkans auf einen Gletscher. Eine riesige Fels- und Eislawine krachte auf die fast unbewohnte Insel.

Wissenschaftler konnten daran beobachten, was sie »Sekundäreffekte« nennen. Durch den Klimawandel schmilzt der Permafrost, der die Spitzen hoher Berge wie Kleister zusammenhält. Zudem dringt Schmelzwasser in Poren und Klüfte, was Felsen zusätzlich destabilisiert. Das Beben traf auf Jan Mayen also eine empfindlichere Landschaft.

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