Das beste natürliche Deo
Heidelberg24
Verbraucher
Laut „60 Millionen Konsumenten“ ist dieses natürliche Deodorant das beste auf dem Markt
Von: Teresa Knoll
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Das beste natürliche Deo sollte eine möglichst kurze Rezeptur haben. Laut einem französischen Verbrauchermagazin sticht ein Produkt im Test hervor.
Der Wunsch nach einem natürlichen Deodorant ist für viele längst Alltag: weniger Chemie-Gefühl, dafür eine kurze Zutatenliste. Gleichzeitig kursieren Begriffe wie „gesundestes Deo“ oder „ohne Schadstoffe“, die im Drogerieregal schnell mehr versprechen, als sie halten. Das geht über Beauty und Fitness hinaus – entscheidend ist am Ende, welche Stoffe in der Rezeptur stecken – und wie empfindlich die eigene Haut reagiert.
Genau hier setzt ein großer Vergleich an: Das französische Verbrauchermagazin „60 Millions de consommateurs“ hat 2025 in einem Test-Überblick 81 Alltagskosmetika unter die Lupe genommen, darunter auch Deodorants. Bewertet wird über den Cosméto’Score, der Gesundheitsaspekte stark gewichtet und Umweltkriterien mit einbezieht. Im Fokus stehen unter anderem Duftstoffmoleküle, die als sensibilisierend gelten können.
Welches ist das gesündeste und natürlichste Deodorant?
Laut „60 Millions de consommateurs“ ist das „Coco“ der Marke Endro das beste Deodorant. Der Deo-Balm hat nur vier Zutaten: Kokosöl, Carnaubawachs, Maisstärke und Natriumbicarbonat. Gerade diese kurze Rezeptur wird als Pluspunkt genannt und mit einem sehr guten Cosméto’Score verknüpft – eine Seltenheit in einem Markt voller Zusatzstoffe. Es könnte bald zu den beliebten Must-haves 2026 der Pflegeprodukte von dm gehören.
Ein Deodorant zielt vor allem darauf, Gerüche zu reduzieren, nicht die Schweißmenge zu stoppen. Es gibt allerdings einige Tipps, wie man im Sommer weniger schwitzt und frisch durch den Tag kommt. Antitranspirants gehen einen Schritt weiter und nutzen dafür häufig Aluminiumsalze, die in Bewertungen teils negativ ins Gewicht fallen können. Im „60 Millions de consommateurs“-Test drücken solche Salze die Note.
Bei Deodorants sind es aus Sicht von „60 Millions de consommateurs“ vor allem Duftstoffe, die Produkte abwerten. Genannt werden Moleküle wie Limonene, Linalool, Citronellol, Geraniol oder Benzyl Salicylate – Stoffe, die in vielen Parfüm-Kompositionen stecken und bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen können. Je mehr davon in einer Rezeptur zusammenkommen, desto eher wird das als kumulativer Reizfaktor gewertet.
Welches Deo ist unbedenklich?
Welches Deo unbedenklich ist, hängt vom Hauttyp ab. Wichtig ist eine kurze Zutatenliste, wenig Parfum, möglichst wenige bekannte Allergene. „60 Millions de consommateurs“ betont, dass man die Zutatenliste auf der Verpackung prüfen sollte, weil Formulierungen sich ändern können. Man kann aber weiterhin zu Antitranspirantien greifen – laut Krebsinformationsdienst des Institut national du cancer verursachen Aluminiumsalze in Deos oder Antitranspirants keinen Brustkrebs. (resa)