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"Das Ferdinand": Gastronom Marc Zuspann eröffnet Gaststätte in der Innenstadt

Unterhaltung

07.08.26 - Das kulinarische Angebot der Fuldaer Innenstadt bekommt Ende des Jahres prominenten Zuwachs. In der Friedrichstraße soll "Das Ferdinand" eröffnen, eine neue Gaststätte unter der Führung von Marc Zuspann, Eigentümer der berühmten Waldgaststätte "Praforst" in Hünfeld (Kreis Fulda). Im exklusiven Gespräch erzählt der Gastronom von der Vision seines neuen Restaurants. "Wir haben das Ziel, hier gastronomisch eine Lücke zu schließen. Wir haben die Idee, zwischen schnellem Essen und Sterneküche eine Gastronomie zu etablieren, wo man einen tollen Mittagstisch bekommen kann – ebenso wie eine Bowl, vegetarische Gerichte oder auch nur ein paar Biere zum gemütlichen Sitzen", berichtet Marc Zuspann, als O|N den Unternehmer und Küchenchef auf der Baustelle im Herzen der Domstadt besucht. Das Ferdinand - zwischen Moderne und Tradition Noch lässt es sich nur erahnen, was aktuell hinter den Bauzäunen in der Friedrichstraße 10 entsteht. Klar ist aber schon: Es könnte ein weiteres Highlight der Fuldaer Kulinarik werden. Zwischen Lederwarengeschäft und Friseursalon soll hier ein neues Restaurant entstehen, in dem kulinarische Spitzenqualität serviert werden soll. Die Gastronomen-Familie Zuspann hat über die Region hinaus einen Namen und ist auch in Fulda bestens bekannt. Und so soll "Das Ferdinand" eine "ideale kulinarische Ergänzung" zum aktuellen Angebot in der Friedrichstraße sein. Wichtig zu erwähnen ist ihm die Unterstützung des Architekten Frank Neumann, der Besitzer des Gebäudes ist und als tatkräftiger Unterstützer des neuen Etablissements engagiert ist. "Es soll hier ein Gesamtkonzept geben, bei dem der anspruchsvolle Weintrinker genauso zufriedengestellt wird wie der Tourist, der nach dem Shoppen gemütlich gute Küche genießen will. Dabei ist uns ganz wichtig, dass wir in das Konzept der Innenstadt reinpassen. Wir planen, das Zeitfenster von 11 bis 23 Uhr so gut zu füllen, dass die Menschen anschließend in die Altstadt weiterziehen können." Marc Zuspann erzählt im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS von seiner Vision fürs Ferdinand. ... Vom Croissant bis zum klassischen Kalbsschnitzel "Die Gastronomie soll hier ganz klar im Vordergrund stehen. Man kann hier morgens um elf ein tolles Croissant und einen Cappuccino bekommen, aber genauso gut vielleicht ein Kalbsschnitzel oder Räucherlachs", verrät Marc Zuspann. "Es soll hier jedem ganz selbst überlassen sein, was er essen möchte. Entsprechend muss auch eine gute Durchgängigkeit der Speisekarte gewährleistet sein – und darauf legen wir Wert." Wer die historische Praforst kennt, der weiß um die Qualität der dortigen Zuspann-Küche. Mitten im Grünen gelegen, ist sie eine Institution der Region, für die man sich gerne Zeit nimmt. 'Ferdinand' hingegen hat ein anderes Konzept: Ziel sei es hier, die Laufkundschaft in der Friedrichstraße anzusprechen und zugleich einen weiteren gastronomischen Standort der Familie Zuspann in Fulda zu etablieren. Dafür werden sechs bis sieben Mitarbeiter an einem Arbeitstag im Einsatz sein, darunter zwei Köche, zwei Bedienungen sowie Küchenhilfe und Reinigungskraft. Namensgeber der Gaststätte ist Ferdinand Porsche, Gründer der gleichnamigen Automobilmanufaktur. "Wir wollen den Leuten damit auch zeigen, dass es hier vorrangig deutsche Küche gibt", betont Marc Zuspann. Und der Name findet sich auch in der Kulinarik-Schmiede wieder, etwa in einem großen Gemälde, das die Siegeszene des berühmten Porsche 550A bei der Targa Florio von 1956 zeigt und künftig die Wand der Gaststätte zieren soll. Im Kellergewölbe setzt sich der historische Charme weiter fort. Wohlfühl-Ambiente innen, Altstadt-Gefühl außen "Wir wollen uns an die Menschen richten, die vom Dom Richtung Altstadt schlendern, und ihnen einen Ort zum Verweilen anbieten, der gute Kulinarik, Genuss und Erlebnis miteinander verbindet. Vom klassischen Kalbsschnitzel über Ochsenbäckchen und Tafelspitz bis hin zum feinen Salat wird es alles auf unserer Speisekarte geben. Wir wollen neben Hauptgerichten aber auch kleinere Speisen für den schnellen Hunger anbieten", sagt Marc Zuspann. Ergänzt wird das Ganze durch gut 36 Sitzplätze im Außenbereich - "im Schatten der Stadtpfarrkirche ist das einfach ein tolles Ambiente", schwärmt der Gastronom. Den Plan einer eigenen Gaststätte in der Fuldaer Innenstadt hatte Marc Zuspann schon lange. "Die Idee wächst schon lange in uns, allerdings gab es bisher nie das passende Objekt, das den eigenen Ansprüchen genügt hat. Doch jetzt sind wir fündig geworden." In dem ehemaligen Schuhgeschäft entsteht nun die neue Gastronomie. Zwar befindet sich der Altbau noch im Rohbau, doch schon jetzt versprüht er jenes Ambiente, von dem Marc Zuspann im O|N-Gespräch vor Ort erzählte. Altes Mauerwerk und stellenweise noch vorhandener Stuck an den Decken tragen den historischen Charme der Fuldaer Innenstadt auch in den Innenraum. Im Keller erwartet die Besucher ein historisches Gewölbe, das sogar noch Spuren alter Tunnelanlagen vom Dom zur Stadtpfarrkirche aufweist. "Wir wollen das hier auch entsprechend ausdekorieren und beleuchten, so dass der historische Charme weitertransportiert wird", erläutert Marc Zuspann und zeigt sich begeistert: "Das wird ein Highlight." Offizielle Eröffnung im Herbst geplant Als ambitioniertes Eröffnungsziel nennt der Gastro-Chef den frühen November 2026. "Wir hatten heute diesbezüglich ein wichtiges Gespräch und hoffen, dass wir dieses Ziel auch erreichen können. Glücklicherweise ist die Stadt Fulda auch hier sehr unterstützend", betont Zuspann und erklärt weiter: "Der Stadt ist es sehr wichtig, dass die heimische Gastronomie gefördert wird, und das merken wir auch bei diesem Projekt immer wieder." (Nikolas Krudewig) +++

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