DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,24 % 52.253,00 Pkt 18:22:26 S&P 500 -0,19 % 7.707,72 Pkt 18:22:25 Nasdaq -1,19 % 26.163,97 Pkt 18:22:19 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,40 % 4.035,50 USD 18:12:21 Silber -1,81 % 52,49 USD 18:12:23 Brent -4,08 % 110,61 USD 18:12:23 WTI -0,92 % 101,83 USD 18:12:24 Bitcoin -0,29 % 81.029,43 USD 18:22:19 EUR/USD +0,38 % 1,11720 USD 18:21:46 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 18:22:23 EUR/CHF +0,01 % 0,92240 CHF 18:22:26 EUR/JPY +0,31 % 176,330 JPY 18:22:26

Das können Sie tun, wenn Sie nicht auf Fake-Shops hereinfallen wollen

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Das können Sie tun, wenn Sie nicht auf Fake-Shops hereinfallen wollen

Von: Paula Oferath

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Ein Tool der Verbraucherzentrale hilft Fake-Shops zu identifizieren. Die Nutzung ist unkompliziert und dringend geboten. Immer mehr Menschen fallen beim Online-Shopping auf Kriminelle herein.

Die Zahl der Fake-Shops in Deutschland liegt mittlerweile bei mehr als 100.000. Wie eine Umfrage der tagesschau aus dem vergangenen Jahr zeigt, ist bereits fast jeder vierte Mensch in Deutschland Opfer von Online-Betrug geworden. Besonders häufig geraten Verbraucher an gefälschte Online-Shops: 37 Prozent der Betroffenen gaben an, nach der Bezahlung entweder gar keine oder lediglich minderwertige Ware erhalten zu haben.

Um Verbraucher besser zu schützen, bieten die Verbraucherzentralen einen sogenannten Fake-Shop-Finder an. Das kostenlose Tool auf der Website der Verbraucherzentrale prüft, ob ein Online-Shop seriös erscheint oder Anzeichen für einen Betrug aufweist.

Die Nutzung ist unkompliziert: Zunächst wird die Internetadresse des verdächtigen Shops aus der Browserleiste kopiert und in das Suchfeld des Fake-Shop-Finders eingefügt. Anschließend gleicht eine Künstliche Intelligenz die Daten mit verschiedenen Merkmalen und Datenbanken ab. Bereits nach wenigen Sekunden erscheint das Ergebnis in Form eines Ampelsystems: Grün steht für einen unauffälligen Shop, Gelb für ein nicht eindeutiges Ergebnis und Rot warnt vor einem bekannten Fake-Shop.

Außerdem informiert die Verbraucherzentrale über Warnsignale, die auf einen Fake-Shop hinweisen können. Dazu zählen:

Eine auffällige URL - etwa durch Rechtschreibfehler oder falsch geschriebene Markennamen

Zahlung wird nur per Vorkasse angeboten - dies birgt das größte Risiko

Schnäppchen-Preise, die zu günstig sind, um echt sein zu können.

Die Webiste verfügt über kein Impressum

Fall aus Starnberg: Google soll zahlen

Wie wichtig solche Prüfungen sein können, zeigt ein Fall aus Starnberg: Ein Mann überwies knapp 490 Euro an einen vermeintlichen Fahrrad-Shop aus Stuttgart und bestellte einen Fahrradträger. Die Ware wurde jedoch nie geliefert. Der Fake-Shop war in der Google-Suche an oberster Stelle angezeigt worden. Das Amtsgericht Starnberg entschied, dass Google für den entstandenen Schaden haftet. Der Konzern muss dem Mann den Kaufpreis sowie die Anwalts- und Gerichtskosten erstatten.

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