Das macht Ex-GZSZ-Star Andreas Elsholz heute
Als Heiko Richter in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ begeisterte er in den 90er-Jahren ein Millionenpublikum, dazu kam ein Ausflug in die Charts und Auftritte auf zahlreichen „Bravo“-Titelseiten: Andreas Elsholz (54) gehörte damals zu den bekanntesten TV-Gesichtern des Landes. Jetzt ist der Schauspieler wieder im Fernsehen zu sehen – allerdings in einer Wiederholung der ZDF-„Traumschiff“-Folge „Malediven“ (Donnerstag, 9. Juli, 22.15 Uhr). Die Frage bleibt: Was macht Elsholz heute? Andreas Elsholz auf dem „Traumschiff“ In „Das Traumschiff – Malediven“ (2018) verkörpert Elsholz den Lektor Sönke, der zunächst nur Vorträge über Schätze unter Wasser halten soll. Dann begegnet er der Goldschmiedin Marie, gespielt von Denise Zich, und mit ihr taucht eine seltene Münze aus einer gesunkenen portugiesischen Galeere auf. Für Elsholz hatte der Dreh auch privat eine besondere Bedeutung: Seine Kollegin vor der Kamera ist im wirklichen Leben seine Frau. Verheiratet sind die beiden seit 2001. Bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ lernte Andreas Elsholz seine spätere Frau kennen Elsholz und Zich trafen sich 1995 am Set der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Während Elsholz dort von 1992 bis 1996 als Heiko Richter zu sehen war, kam Zich 1995 in der Rolle Daniela Zöllner hinzu. „Ich wusste sofort, dass das eine ganz besondere Frau ist“, erinnerte sich Elsholz 2018 gegenüber „Bild“. „Sie hat mich ein bisschen zappeln lassen. Aber letztlich zeigt sich ja, dass wir noch glücklich zusammen sind.“ ANZEIGE ANZEIGE 2001 heiratete das Paar, 2003 wurde Sohn Julius Romeo Andreas geboren. Bis heute lebt die Familie in der Nähe von Berlin. Einen gemeinsamen Familiennamen haben beide dennoch nicht – aus organisatorischen Gründen, wie Elsholz sagte: „Wir haben ja schon vor unserer Hochzeit unter unseren eigenen Namen gearbeitet.“ Auch hinter der Kamera hat sich der TV-Star etabliert Bevor Elsholz, Jahrgang 1972 und geboren in Berlin-Köpenick, zum Teenie-Star wurde, war er im Leistungssport erfolgreich und wurde DDR-Meister im Kanusport. „Der Sport hat mir nicht nur Disziplin und Ausdauer beigebracht, sondern auch, wie wichtig es ist, sich selbst immer wieder zu motivieren und über Grenzen hinauszuwachsen“, sagte er 2024 der „Gala“. Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker kam mit GZSZ der Karriereschub - und damit auch Chancen über die Schauspielerei hinaus. Elsholz probierte sich als Sänger aus, seine Single „Immer noch verrückt nach dir“ erreichte 1993 Platz 26 der deutschen Charts. Inzwischen setzt er andere Schwerpunkte: auf Theater und Fotografie. Das Theater schätze er wegen seiner direkten Wirkung, wie er 2021 in einem Youtube-Interview mit Alexander Gurgel sagte: „Jede Vorstellung ist anders.“ Selbst Fehler auf der Bühne seien für ihn nicht schlimm, sondern eher ein Plus: „Die Leute lieben das“, weil es menschlich wirke. Zugleich hat sich Elsholz als Fotograf etabliert. Seine Leica-Kamera begleitet ihn fast ständig, einige Bilder von ihm kamen bereits bei Christie's unter den Hammer, weitere hängen seit 2015 in der Google-Zentrale in Hamburg. Ein GZSZ-Wiedersehen schließt Elsholz nicht aus 2024 trat Elsholz in einem für ihn eher ungewöhnlichen Format an: In der ProSieben-Sendung „Destination X“ wurde er Dritter. Mit Reality-TV könne er normalerweise wenig anfangen, sagte er der „Gala“ - gerade die Kombination aus Abenteuer und Rätseln habe ihn an „Destination X“ aber gereizt. Auch als Schauspieler übernahm er zuletzt wieder eine Rolle: In „Inga Lindström - Herz über Kopf“ (2025) war er in einer kleineren Rolle zu sehen. Dass viele Menschen ihn weiterhin vor allem mit seiner Zeit bei GZSZ verbinden, stört Elsholz nach eigenen Worten nicht. „Ich empfinde es als Kompliment, wenn Menschen sich noch an meine Zeit bei GZSZ und meine Rolle als Heiko erinnern“, sagte er 2024 der „Hörzu“. Eine Rückkehr zu GZSZ schließt er deshalb auch nicht aus: „Wenn sich eine interessante Handlung bietet, die kreativ reizvoll ist, könnte ich es mir durchaus vorstellen.“ Von Niels Tenhagen