DAX -1,65 % 26.001,06 Pkt 10:24:31 MDAX -1,10 % 30.834,26 Pkt 10:24:31 Euro Stoxx 50 -0,74 % 6.185,30 Pkt 10:24:30 Dow Jones -0,51 % 51.523,06 Pkt 22:35:51 S&P 500 -2,84 % 7.353,73 Pkt 22:34:08 Nasdaq -4,17 % 24.315,00 Pkt 23:15:59 Nikkei -5,96 % 57.434,77 Pkt 07:45:02 Gold -0,65 % 4.086,80 USD 10:29:30 Silber -0,26 % 52,10 USD 10:28:50 Brent -1,28 % 97,03 USD 10:29:24 WTI -1,40 % 89,25 USD 10:29:28 Bitcoin +0,19 % 76.086,39 USD 10:39:28 EUR/USD -0,51 % 1,11780 USD 10:39:29 EUR/GBP +0,11 % 0,83450 GBP 10:39:31 EUR/CHF -0,36 % 0,91400 CHF 10:39:31 EUR/JPY -0,59 % 176,865 JPY 10:39:31

Das neue MCP-Protokoll entlastet Server, belastet aber die Clients

Allgemein

LF Projects stellt das Model Context Protocols (MCP) auf eine komplett zustandslose Kommunikation um. Mit der neuen Version, die heute erscheinen soll, entfallen Sessions und Handshakes zur Initialisierung. Auf diese Weise lassen sich Server wie herkömmliche HTTP-Dienste betreiben.

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Durch den Wegfall des initialize-Handshakes und der zurückgegebenen Mcp-Session-Id lassen sich Anfragen nun unabhängig von dedizierten Serverinstanzen behandeln, um beispielsweise die Last einfacher durch ein Round-Robin-Verfahren auf mehrere zu verteilen. Der Kommunikations-Overhead, wie die Protokollversion oder die Fähigkeiten des Clients, muss nun bei jeder Anfrage in einem _meta-Feld übertragen werden, während Clients die Server-Fähigkeiten bei Bedarf jederzeit über die neue Methode server/discover abfragen können.

Derzeit sieht der Handshake wie folgt aus:

POST /mcp HTTP/1.1 Content-Type: application/json {"jsonrpc":"2.0","id":1,"method":"initialize", "params":{"protocolVersion":"2025-11-25","capabilities":{}, "clientInfo":{"name":"my-app","version":"1.0"}}}

Der Server antwortet mit einer Session-ID:

POST /mcp HTTP/1.1 Mcp-Session-Id: 1868a90c-3a3f-4f5b Content-Type: application/json {"jsonrpc":"2.0","id":2,"method":"tools/call", "params":{"name":"search","arguments":{"q":"otters"}}}

Im neuen Verfahren gibt es keine ID mehr und ein einfacher Aufruf genügt:

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POST /mcp HTTP/1.1 MCP-Protocol-Version: 2026-07-28 Mcp-Method: tools/call Mcp-Name: search Content-Type: application/json {"jsonrpc":"2.0","id":1,"method":"tools/call", "params":{"name":"search","arguments":{"q":"otters"}, "_meta":{"io.modelcontextprotocol/clientInfo":{"name":"my-app","version":"1.0"}}}}

Das neue Verfahren hat zur Folge, dass Clients unterbrochene Sitzungen komplett neu starten müssen. Die bisherigen Funktionen Roots, Sampling und Logging sind zudem als veraltet eingestuft und entfallen in einem Jahr. Für Input- und Output-Schemata von Tools dient jetzt der komplette Standard JSON Schema 2020-12 und erlaubt Bedingungen wie oneOf, anyOf oder allOf. Der Fehlercode für nicht gefundene Ressourcen ändert sich in JSON-RPC -32602.

Eine weitere Neuerung beschreibt HTML-Schnittstellen, die auf dem Host in einer Sandbox laufen. Der Host kann sich Schnittstellen im Vorfeld vor Anfragen holen und prüfen. Neu ist zudem ein Namespace-Identifier für Extensions: io.modelcontextprotocol.

Mehr Aufwand für die Clients

Entwicklerinnen und Entwickler müssen einiges umstellen. Der Blog-Eintrag betont: „Dieses Release enthält Breaking Changes. Wir haben nicht vor, dass das die Norm wird.“ Für Anbieter von Ressourcen vereinfacht das neue Protokoll den Aufwand: Sie müssen keine Sitzungen mehr verwalten und können die Last über Server verteilen sowie skalieren. Updates erfordern kein Löschen mehr von bestehenden Sessions. Clients müssen nun hingegen die Sitzungen selbst abbilden und in nachfolgenden Anfragen jeweils mitgeben.

Durch den Wegfall des Samplings wird der LLM-Anbieter selbst zur API-Schnittstelle und kann diese auch bepreisen. Das Logging muss jetzt beispielsweise über stderr oder OpenTelemetry geschehen.

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