Das steckt hinter den vielen Ausstiegen
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Spar-Aus bei den Rosenheim-Cops? Produzentin spricht Klartext
Von: Martina Hunger
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Gleich mehrere langjährige Stars verlassen die „Rosenheim-Cops“. Nun spricht Produzentin Marlis Moosauer über die Gründe – und widerspricht einem bitteren Verdacht.
Rosenheim – Bei den „Rosenheim-Cops“ steht ein deutlicher Umbruch bevor. Mit Marisa Burger, Christian K. Schaeffer und Isabel Mergl verabschieden sich gleich mehrere langjährige Darsteller aus der erfolgreichen ZDF-Serie. Das sorgt bei Fans für Spekulationen – auch über mögliche Sparmaßnahmen hinter den Kulissen.
Besonders der Abschied von Marisa Burger wiegt schwer. Seit dem Serienstart 2002 spielte sie Polizeisekretärin Miriam Stockl und prägte die Serie mit ihrem legendären Satz „Es gabat a Leich!“. Ihre letzte Klappe fiel bereits im Oktober 2025.
Im Sommer 2026 wurden dann zwei weitere Abgänge bekannt: Christian K. Schaeffer verlässt nach rund zwei Jahrzehnten seine Rolle als Wirt Ignaz „Jo“ Casper, auch Isabel Mergl alias Hilde Stadler steigt aus.
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Marisa Burger kritisierte Arbeitsbedingungen
Zusätzliche Nahrung bekamen die Spekulationen durch frühere Aussagen von Marisa Burger. Die Schauspielerin hatte offen über die zunehmende Belastung bei der Produktion gesprochen.
Die Drehzeiten würden immer kürzer, das Pensum sei sehr hoch. Zudem kritisierte Burger, dass trotz des großen Erfolgs der Serie faktisch Gagenkürzungen entstünden, wenn etwa kein Inflationsausgleich berücksichtigt werde. Auch fehlende Wertschätzung habe sie beschäftigt.
Gleichzeitig machte Burger deutlich, dass sie ihren Ausstieg nicht allein darauf zurückführe. Sie habe drei Jahre mit der Entscheidung gerungen und wolle sich nach mehr als zwei Jahrzehnten noch einmal neu ausprobieren und andere kreative Wege gehen.
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Produzentin widerspricht Spar-Gerüchten
Nun äußert sich Executive Producerin Marlis Moosauer zu den zahlreichen Veränderungen im Cast. Gegenüber „Digital Fernsehen“ wies sie einen Zusammenhang zwischen Kostendruck und den aktuellen Ausstiegen zurück. „Die aktuellen Veränderungen haben persönliche beziehungsweise dramaturgische Gründe.“
Bei einer Serie, die seit mehr als zwei Jahrzehnten produziert werde, veränderten sich naturgemäß auch Lebenswege und persönliche Planungen. Die Aufgabe bestehe darin, diese Entwicklungen in die Geschichten einzubauen und daraus neue Konstellationen entstehen zu lassen.
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Neue Figuren sollen Rosenheim-Cops verändern
Nach Ansicht der Produzentin gehört Veränderung bei einer derart langlebigen Serie ohnehin dazu. Entscheidend sei eine Mischung aus bekannten Gesichtern und neuen Figuren. Genau darin liege eine der großen Stärken der „Rosenheim-Cops“.
Für Ersatz ist bereits gesorgt. Sarah Thonigs Figur Christin Lange übernimmt künftig das Sekretariat von Miriam Stockl. Auch das bekannte „Times Square“ verschwindet mit dem Ausstieg von Christian K. Schaeffer. An seine Stelle tritt die neue Tagesbar „Das Rosi“, geführt von Yasmin Rabe, gespielt von Maya Haddad.
Auch für Anton Stadler verändert sich einiges: Nach dem Ausstieg von Isabel Mergl lebt seine Figur künftig nicht mehr mit Ehefrau Hilde zusammen, sondern zieht in eine Männer-WG mit Sven Hansen.
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Rosenheim-Cops starten mit 24 neuen Folgen
Trotz der Veränderungen geht die Serie weiter. Die neue Staffel startet am Dienstag (6. Oktober) im ZDF. Geplant sind 24 neue Folgen beziehungsweise bislang noch nicht ausgestrahlte Episoden.
Die „Rosenheim-Cops“ laufen seit 2002 und gehören weiterhin zu den erfolgreichsten deutschen Vorabendserien. Der aktuelle Umbruch dürfte deshalb besonders aufmerksam verfolgt werden.