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Das US-Militär spielt eine Art Weltraum-Verkehrsaufsicht

Wissenschaft

Der letzte große Satellitencrash ist 17 Jahre her. Doch mittlerweile kommt es regelmäßig zu Beinahe-Kollisionen. Erst im vergangenen Dezember verfehlten sich ein chinesischer und ein US-Satellit um nur 200 Meter, was bereits als riskante Annäherung gilt. Zum einen wegen der immensen Geschwindigkeiten. Zum anderen, weil Satelliten wie die Sentinels zehn Meter lange Flügel mit Solarpanels und Antennen von sich strecken.

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte ein Vorfall im September 2019. Damals kam ein frisch gestarteter Satellit von Elon Musks Firma SpaceX einem europäischen Wettersatelliten in die Quere. Bei der Esa schickte man schon Tage vor der drohenden Annäherung E-Mails nach Kalifornien, erhielt jedoch keine Antwort, angeblich wegen eines Softwarefehlers. Der europäische Satellit wich schließlich eigenmächtig aus und raste in wenigen Hundert Metern Entfernung an dem US-Exemplar vorbei.

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