DAX -0,18 % 25.418,58 Pkt 12:00:12 MDAX -1,19 % 32.010,93 Pkt 12:00:12 Euro Stoxx 50 +0,43 % 6.275,71 Pkt 12:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +2,20 % 4.123,30 USD 12:05:05 Silber +0,25 % 58,01 USD 12:05:09 Brent +0,74 % 91,41 USD 12:03:56 WTI +0,07 % 84,52 USD 12:05:07 Bitcoin +0,90 % 64.485,89 USD 12:15:07 EUR/USD +0,76 % 1,14730 USD 12:14:22 EUR/GBP 0,00 % 0,85690 GBP 12:15:12 EUR/CHF 0,00 % 0,93300 CHF 12:15:12 EUR/JPY +0,21 % 186,967 JPY 12:15:12

Daten: Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal um 0,2 Prozent

Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,2 ‌Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Es ist das dritte, kleine Plus in ⁠Folge: Im Schlussquartal 2025 reichte es zu einem Wachstum von 0,3 Prozent, in den ersten drei Monaten 2026 zu einem Plus von 0,4 Prozent. Allerdings: Das Barometer liegt mit ⁠86,6 Zählern immer noch deutlich unter dem unmittelbar vor Ausbruch des ​Iran-Kriegs im Februar erreichten Wert von 88,5 Punkten. „Die deutsche Wirtschaft ist bereit, Schwung aufzunehmen“, sagt Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. „Für die Gesamtwirtschaft zeichnet sich ein leichter ⁠Aufwärtstrend ab.“ Iran-Krieg birgt weiterhin große Risiken Große Risiken bleiben allerdings. So ist der Iran-Konflikt in den vergangenen Tagen wieder aufgeflammt und hat den Ölpreis zeitweise über die Marke von 100 Dollar je Fass getrieben. Die Konjunktur dürfte deshalb auch im zweiten Halbjahr unter den hohen Energiepreisen ‌leiden. Hinzu kommen hohe US-Zölle ⁠und die zunehmende Konkurrenz durch ‌China, etwa bei Autos und Maschinen. Auch ​das ⁠Niedrigwasser am Rhein kann Experten zufolge ​die deutsche Wirtschaftsleistung drücken. „Insgesamt könnten die Effekte stark genug sein, um das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 0,1 bis 0,2 ‌Prozent zu ​dämpfen“, sagte Ökonom Stefan Kooths vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). Für das Gesamtjahr sieht es deshalb ‌mau ‌aus: Die meisten Experten rechnen nur mit einem Wachstum von etwa einem halben Prozent. Erst für 2027 sind die Prognosen optimistischer: Dann soll ein Plus von deutlich mehr ​als ‌einem Prozent drin sein.

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