Davis Cup: Darum saß Zverevs Mutter auf der Tribüne
Alexander Zverev hat nach dem US-Open-Triumph auch sein erstes Spiel im Davis Cup gewonnen. Dabei hatte er zwei besondere Zuschauerinnen.
Normalerweise meidet Alexander Zverevs Mutter Irina die Spiele ihres Sohnes, weil sie auf der Tribüne zu nervös ist. Beim Davis-Cup-Duell mit Kroatien im westfälischen Halle machte sie aber eine Ausnahme - und hatte eine besondere Aufgabe. Als Oma musste sie auf Zverevs Tochter Mayla aufpassen.
"Es kam so, dass Mayla halt gerne zuschauen wollte und deswegen musste Mama zuschauen. Da gab es keine Wahl", erklärte Zverev den ungewöhnlichen Besuch seiner Mutter. Mayla stammt aus der früheren Beziehung des Tennis-Stars mit dem Model Brenda Patea.
Empfehlungen der Redaktion
"Finde es fast schon unverschämt, wenn jemand fragt: 'Hast du Kinder?'"
Davis-Cup-Team zieht in die Endrunde ein
Bayern feiern, Zverev jubelt schon wieder und WM-Gold für Deutschland
Zverev bringt Davis-Cup-Team in Führung
Irina, Mayla und Zverevs Freundin Sophia Thomalla sahen einen souveränen Sieg des US-Open-Champions, der sich gegen den Kroaten Matej Dodig mit 6:4, 7:6 (7:3) durchsetzte und das deutsche Team in Führung brachte.
Weil Daniel Altmaier danach aber gegen die kroatische Nummer eins Dino Prizmic mit 4:6, 3:6 verlor, steht es nach dem ersten Tag nur 1:1. Die Entscheidung über den Einzug in die Finalrunde fällt am Sonntag. (dpa/bearbeitet von ari)