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Davis Cup: Zverev von Atmosphäre bei Tennis-Heimspiel begeistert

Sport

Klatschpappen, Tröten und immer wieder Sprechchöre für die Spieler des Deutschen Tennis Bundes (DTB): Das Publikum in der heristo-Arena in Halle/Westfalen unterstützte die deutsche Mannschaft rund um Alexander Zverev beim Davis Cup lautstark. 3:1 gewann die Auswahl von Kapitän Michael Kohlmann in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Kroatien. Die Spieler lobten dabei an beiden Tagen immer wieder die Atmosphäre im Stadion, die zum Sieg über die Kroaten beigetragen haben soll.

Alexander Zverev war der Erste, der sich über die Stimmung freute. Nach seinem Sieg am Samstag in zwei Sätzen über Matej Dodig lobte er das Publikum bereits auf dem Center Court. Und auch Tim Pütz und Kevin Krawietz waren von der Atmosphäre in Halle überzeugt. „Dass wir hier gewonnen haben, lag auf jeden Fall auch an den Fans – an allen, die heute hier sind“, sagte Pütz direkt nach dem Spiel gegen Mate Pavic und Nikola Mektic am Sonntag. „Vor so einer Kulisse zu spielen, macht es viel einfacher.“

Bis zu 11.500 Zuschauer können in der heristo-Arena in Halle/Westfalen einen Platz finden. 8000 Menschen zog es am Samstag für die Einzelspiele von Alexander Zverev und Daniel Altmaier auf die Tribüne. Einige weniger waren am Sonntag vor Ort, was die Stimmung aber nicht trübte. „Es macht unglaublich Spaß und es gibt nichts Cooleres, als hier für Deutschland zu spielen“, sagte Kevin Krawietz nach seinem Sieg im Doppel.

Kohlmann sagte schon im Vorfeld des Davis Cups, dass die Atmosphäre in Halle besonders sei und sie genau diese Energie bräuchten, um erfolgreich zu sein. „Das Heimpublikum macht dieses besondere Gefühl beim Davis Cup aus“, so Kohlmann nach dem ersten Spieltag. „Deswegen sind wir hier und lieben es auch alle.“

Von der Atmosphäre bei den Heim- und Auswärtsspielen ist auch Alexander Zverev überzeugt. Für ihn sei dieser Modus der „wahre Davis Cup“. Die Finalrunde, in die das DTB-Team durch den 3:1-Gewinn gegen Kroatien nun eingezogen ist, hingegen nicht. „Das, was wir nun in Bologna spielen, hat mit dem echten Davis Cup nichts zu tun“, sagte er nach seinem ersten Einzelspiel auf der anschließenden Pressekonferenz. Der Modus sieht in der Finalrunde keine Heim- und Auswärtsspiele vor. Stattdessen finden alle Spiele in einer Stadt statt – dieses Jahr im November im italienischen Bologna.

Die besondere Atmosphäre, die den Davis Cup ausmache, geht dabei laut Zverev verloren. „Ich hoffe, dass irgendwann jemand erkennt, was das Besondere an dieser Atmosphäre ist und dass das den Spielern auch wirklich Spaß macht“, sagte er. Auch wenn er von dem Modus nicht überzeugt sei, gehe er davon aus, dass er in der Finalrunde spielen werde. So war zumindest der Stand auf der Pressekonferenz nach seinem zweiten Einsatz am Sonntag.

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