DAX geht leichter ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- Moderna enttäuscht mit Impfstoffdaten -- adidas leidet unter Deckers-Prognose -- BYD, Gold, Meta, SpaceX, Tesla im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Freitagshandel mit deutlichen Verlusten.
Der DAX gab zum Auftakt bereits nach und fiel im Verlauf weiter und weiter in die Verlustzone. Letztlich stand ein deutlicher Abschlag von 0,75 Prozent auf 25.181,65 Punkte an der Kurstafel.
Der TecDAX zeigte sich im frühen Verlauf unterdessen mit einem leichten Plus, im Verlauf übernahmen die Verkäufer jedoch das Ruder. Letztlich ging es mit Verlusten von 0,96 Prozent auf 4.021,34 Zähler ins Wochenende.
Nach dem jüngsten Ausverkauf an der NASDAQ hielten sich Anleger am deutschen Aktienmarkt weiter zurück. Am Freitag kamen überraschend schwache Einkaufsmanagerindizes aus dem von Protesten erschütterten Frankreich und steigende Zinsen hinzu. Auch der ölpreisbedingte Inflationsdruck und Zweifel an der Rentabilität der KI-Milliarden verunsicherten. Die Marke von 25.000 Punkten war zuletzt nicht in Gefahr geraten. HSBC sieht den Index zwischen 50- und 200-Tage-Linie gefangen und laut dpa-AFX einen „Grad an Unentschlossenheit“. Hält die 200-Tage-Linie, könnte laut dpa-AFX ein "Nährboden" für einen neuen Trend entstehen.
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An den europäischen Aktienmärkten waren leichte Verluste zu sehen.
Der EURO STOXX 50 zeigte sich zum Start noch höher, gab im Verlauf aber spürbar nach. Letztlich ging es 0,44 Prozent abwärts auf 6.059,96 Zähler.
Die Abwärtsbewegung an Europas Aktienmärkten setzte sich zum Wochenausklang fort. Erneut lasten maue Vorgaben aus den USA und die anhaltend teure Energie auf der Stimmung. Anleger fragten sich zunehmend, ob die milliardenschwere KI-Investitionen sich rentieren, besonders nach dem Meta-Debakel. Viele Anleger befürchteten, dass die Kosten den Erlösen davonlaufen. Besonders belastend wirkte die Autobranche nach schwachen Zahlen von Volvo Cars und Volvo AB.
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An der Wall Street gingen die Indizes mit Verlusten ins Wochenende.
Der Dow Jones tendierte während der gesamten Sitzung deutlich schwächer und ermäßigte sich um 1,23 Prozent auf 52.215,16 Punkte.
Der technologielastige NASDAQ Composite bewegte sich in einer engen Handelsspanne und verlor zum Handelsschluss 0,21 Prozent auf 25.955,34 Zähler.
Vor allem klassische Industrie-, Finanz- und Konsumwerte gerieten unter deutlichen Verkaufsdruck, während sich Technologiewerte dank der anhaltenden Fantasie rund um Künstliche Intelligenz vergleichsweise stabil präsentierten. Für zusätzliche Unruhe sorgten Berichte über einen möglichen Markteintritt von SpaceX in die Mobilfunkbranche, was die Aktien der etablierten Telekommunikationsriesen spürbar belastete. Zum Handelsende hin stabilisierten sich die Kurse leicht über ihren Tagestiefs, dennoch verbuchten die meisten Standardwerte spürbare Tagesverluste.
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Am Freitag schlossen die größten Börsen in Asien nach schwachem Start mehrheitlich doch in der Gewinnzone.
Der Nikkei 225 verlor am letzten Handelstag der Woche 0,34 Prozent und schloss bei 62.693,16 Indexpunkten.
Auf dem chinesischen Festland kämpfte sich der Shanghai Composite im späten Verlauf auf grünes Terrain vor und legte zuletzt 0,89 Prozent auf 3.690,48 Punkte zu.
In Hongkong gewann daneben der Hang Seng 0,69 Prozent auf 23.093,37 Punkte.
Nach einer Stimmungsaufhellung im Handelsverlauf haben die meisten Börsen in Asien am Freitag mit Kursgewinnen den Handelstag beendet. Einen klaren Auslöser für den Richtungswechsel gab es nicht. Zunächst war es mit den anhaltenden Bedenken über die Rentabilität von KI-Investitionen und zu hohe Bewertungen von KI-Aktien mit den Indizes noch nach unten gegangen, zumal an der Wall Street KI-Technologieaktien am Vortag unter die Räder gekommen waren. Daneben sorgten die hohen und sogar noch weiter steigenden Ölpreise zunächst für Verkaufslaune, ehe die Stimmung drehte. Marktbeobachter vermuteten dahinter Schnäppchenkäufe nach den jüngsten kräftigen Einbußen.
Der japanische Aktienmarkt schaffte den Dreh ins Plus aber nicht. Hier kam als Belastungsfaktor hinzu, dass die Verbraucherpreisinflation in Japan im September anzog, was der Notenbank Argumente liefert, die Zinsen bis zum Jahresende abermals anzuheben. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,1 Prozent. Ökonomen hatten das zwar auch erwartet, es bedeutet aber gleichwohl einen Anstieg gegenüber der Steigerung um 1,7 Prozent im August.
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