DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

DDR-Plattenbauten: Mieter müssen aus ihren Wohnungen raus

Wirtschaft

Im Neubrandenburger Reitbahnviertel wird es in den nächsten Jahren deutliche Veränderungen geben. Zwei der drei Wohnhäuser im Bereich An der Hürde 9-25 sollen zurückgebaut werden, bestätigte auf Nordkurier-Anfrage Matthias Trenn, Pressesprecher der zuständigen Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges. Zuvor hatte sich eine Leserin an die Redaktion gewandt. Modernisierung aller Gebäude nicht möglich Konkret betroffen sind die beiden äußeren Gebäude, also An der Hürde 9 und An der Hürde 19-25. Das Wohnungsunternehmen beschäftige sich bereits seit mehreren Jahren mit der langfristigen Entwicklung dieses Quartiers, so Trenn. Noch im Dezember 2024 sei die Modernisierung aller drei Häuser angestrebt worden, darüber seien auch die Mieter informiert worden. Im Zuge weiterer Untersuchungen und einer „erneuten Gesamtbetrachtung“ des Quartiers seien „sowohl die aktuelle und zu erwartende Wohnraumnachfrage als auch der bauliche Zustand der Häuser sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ neu bewertet worden. Im Ergebnis könne lediglich das mittlere Wohngebäude An der Hürde 11-17 langfristig erhalten und modernisiert werden. An den beiden äußeren Wohngebäuden würde der Modernisierungsaufwand Investitionen erfordern, die sich aus Neuwoges-Sicht „wohnungswirtschaftlich nicht tragfähig darstellen lassen“: Die dafür notwendigen Mieten seien voraussichtlich nicht erzielbar. Hinzu komme, dass vergleichbare Wohnungsgrößen und Grundrisse im Reitbahnviertel bereits in ausreichendem Umfang vorhanden seien. 23 Mietparteien sind betroffen Weitere Wohngebäude seien von dieser Einschätzung nicht betroffen. „Die Entscheidung bezieht sich ausschließlich auf dieses Wohnquartier und ist das Ergebnis einer objektspezifischen sowie wohnungswirtschaftlichen Gesamtbewertung“, stellt Matthias Trenn klar. Die Mieter seien darüber „unmittelbar“ informiert worden, eine „offene und frühzeitige Kommunikation“ sei der Neuwoges wichtig. Von den anstehenden Änderungen seien 23 Mietparteien betroffen. Es gebe bereits Gespräche über eine Wohnperspektive. „Gemeinsam würden Lebenssituation und Wohnwünsche besprochen, um eine passende Wohnung innerhalb des Neuwoges-Bestands zu finden, teilt Trenn mit. Das Wohnungsunternehmen übernehme zudem „sämtliche im Zusammenhang mit dem Umzug entstehenden, vereinbarten Kosten“, um den Wechsel „so unkompliziert wie möglich“ zu gestalten. So sieht der Zeitplan aus Bis Mitte 2027 sollen die betroffenen Gebäude leer sein, der Rückbau soll bis 2028 abgeschlossen werden. Eine Neubebauung sei nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Die Modernisierung des mittleren Wohngebäudes ist für das Jahr 2029 geplant. Anschließend soll auch eine Neugestaltung der Außenanlagen erfolgen.

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