Deal mit Kolumbien: USA wollen Drogenkartelle jetzt auch an Land wegbomben
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Auf dem Wasser haben die USA bereits mehrere Drogenboote gesprengt. Jetzt wollen die Amerikaner den Kartellen auch an Land an den Kragen. Genauer: in Kolumbien, dem größten Kokain-Produzenten der Welt. Der neue Staatschef Abelardo de la Espriella (48) hat grünes Licht gegeben – sagte mit viel Tamtam US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46). Ziel sei die Bekämpfung des „Drogen-Terrorismus“ mit gemeinsamen Militärschlägen. Demnach ist Kolumbien als 19. Land einer US-geführten Allianz zur Bekämpfung von Drogenkartellen (A3C – Americas Counter Cartel Coalition) beigetreten, erklärt Hegseth bei einem Treffen der Partnerstaaten in Panama-Stadt. Hegseth brüstete sich mit dem geplanten militärischen Vorgehen gegen die Kartelle: „Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an.“ Vor Soldaten sagte er zudem, man werde „sehr fähig sein, gegen Drogenkartelle sowie als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuüben“. Kolumbien bestätigt das Abkommen Kolumbien wird seit wenigen Tagen vom rechten Staatschef de la Espriella regiert, den US-Präsident Donald Trump (80) im Wahlkampf unterstützt hatte. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora (59) bestätigte auf der Plattform X die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit den USA. Dieses solle dazu beitragen, „die operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigern“. Mora würdigte zudem „die positive Reaktion der USA auf die Einladung von Präsident de la Espriella, die Planung, Koordinierung und Durchführung von Einsätzen gegen gemeinsame Bedrohungen zu vertiefen“.