DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,99 % 61.192,81 Pkt 02:54:45 Gold -0,30 % 3.957,50 USD 02:59:46 Silber -1,92 % 49,75 USD 02:59:26 Brent -1,55 % 103,15 USD 02:59:26 WTI -1,10 % 95,40 USD 02:59:47 Bitcoin -0,45 % 76.992,76 USD 03:09:46 EUR/USD +0,41 % 1,12380 USD 03:09:28 EUR/GBP +0,02 % 0,83480 GBP 03:09:49 EUR/CHF +0,03 % 0,91640 CHF 03:09:48 EUR/JPY +0,34 % 177,311 JPY 03:09:48

Deals locken – noch bevor der Krieg endet

Welt

Der Ukraine-Krieg, den der US-Präsident einst innerhalb von 24 Stunden zu beenden versprach, läuft auch ein Jahr und acht Monate nach Donald Trumps Amtseinführung mit unveränderter Brutalität weiter. Daran hat der jüngste Besuch der US‑Unterhändler in Moskau nichts geändert: Immobilieninvestor Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner reisten wieder ab, ohne dass ein Ergebnis bekannt wurde.

Eine neue Idee, die zunächst alt wirkt

Wie lässt sich der russische Machthaber Wladimir Putin davon überzeugen, seine täglichen Attacken auf die Ukraine und die Zivilbevölkerung einzustellen? Die „New York Times“ berichtet in diesem Zusammenhang über eine neue Erwägung innerhalb der US‑Regierung. Auf den ersten Blick klingt sie vertraut, auf den zweiten allerdings nicht.

Es geht demnach wieder um Wirtschafts-Deals. Darüber wurde schon häufiger berichtet. Bei den kolportierten Ideen ging es zum Beispiel darum, gemeinsame Arktis-Projekte zu entwickeln, um fossile Rohstoffe sowie die strategisch wichtigen seltenen Erden zu fördern. Profiteure kämen jeweils aus dem Umfeld der Präsidenten Trump und Putin. Die Logik war: Putin stimmt einer Ukraine-Vereinbarung zu, damit Russland – und die Oligarchen – profitieren. Doch diese Logik könnte umgedreht werden:

Das hat die Zeitung von zwei mit den Gesprächen vertrauten Quellen erfahren. Ein US-Beamter, der anonym bleiben wollte, erklärte die Erwägung so: Die Deals vor Kriegsende würden Russland und der Elite um Putin zeigen, dass es die USA mit einem Neustart der erkalteten Beziehungen ernst meinen.

Es bleibt unklar, um welche Geschäfte es gehen könnte. Aus dem Kreml hieß es nach dem Treffen, dass über Projekte gesprochen worden sei, die für beide Seiten große Vorteile bringen könnten. Kushner sagte im Nachgang seiner jüngsten Moskau-Reise auf einer Konferenz, dass die Aufgabe der Trump-Regierung darin bestehe, eine „kreative Lösung“ in den Ukraine-Verhandlungen zu finden.

Diese Lösung besteht offenbar aber weiterhin auch aus Druck. Das US-Parlament hat kürzlich ein neues Sanktionspaket verabschiedet, das russische Exporte von Öl und Gas weiter eindämmen soll, mit denen Putin seinen Angriffskrieg finanziert. Trump muss das Gesetz noch unterzeichnen, er hat zuvor seine Zustimmung angedeutet. (TMA, mit dpa)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren