Demenz durch Alkohol: Arzt warnt - „Man kann sich sein Gehirn wegsaufen“
„Ein Glas Rotwein am Abend kann doch nicht schaden.“ Dieser Satz gehört wohl zu den hartnäckigsten Gesundheitsmythen überhaupt. Tatsächlich zeigt die Forschung inzwischen ein anderes Bild: Alkohol schadet nicht nur Leber und Herz, sondern auch dem Gehirn – und zwar oft schon lange, bevor Betroffene äußerlich krank wirken. Besonders dramatisch werden die Folgen bei Menschen, die über viele Jahre regelmäßig große Mengen Alkohol trinken. Sie können bereits im mittleren Lebensalter Symptome entwickeln, die einer schweren Demenz ähneln. Manche verlieren ihre Selbstständigkeit vollständig, so Prof. Dr. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung und Teil des Expertenteams „Die Hirn-Docs“ der FUNKE-Tageszeitungen. Hier erklärt der Neurologe, ab wann Alkohol dem Gehirn schadet, wie das Hirn durch riskanten Konsum schrumpfen kann und warum es sich nur teilweise wieder erholt. Lesen Sie auch Demenz-Risiko steigt: So schadet Alkohol dem Gehirn