DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Demenzprävention: Antientzündliche Ernährung senkt Risiko um 29%

Allgemein

Das betont die Weltgesundheitsorganisation in ihren aktualisierten Empfehlungen. Besonders die Ernährung rückt dabei in den Fokus – und liefert überraschende Ergebnisse. Antientzündliche Ernährung senkt Risiko um 29 Prozent Eine Studie im Fachjournal JAMA Network Open vom Juni 2026 zeigt: Wer sich antientzündlich ernährt, senkt sein Demenzrisiko deutlich. Über 1.800 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren wurden untersucht. Der Effekt war besonders bei Menschen mit bestimmten Biomarkern wie p-tau217 nachweisbar – diese deuten auf frühe Alzheimer-Veränderungen im Gehirn hin. Auch die ketogene Ernährung steht im Fokus der Forschung. Eine randomisierte kontrollierte Studie vom Februar 2026 mit rund 90 Probanden ergab: Bei behandlungsresistenter Depression zeigte sich eine leichte Besserung unter Keto-Diät. Der Mechanismus? Forscher vermuten eine verbesserte Mitochondrienfunktion und entzündungshemmende Prozesse. Selbst Joghurt könnte helfen. Wissenschaftler der Universität Tokio veröffentlichten im Juli 2026 Ergebnisse, wonach 100 Gramm Joghurt täglich – kombiniert mit Bewegung – das biologische Altern um etwa 2,2 Prozent verlangsamen kann. Diabetes-Medikamente als Demenz-Bremse Ein besonders spannender Forschungszweig liegt an der Schnittstelle von Stoffwechsel und Gehirn. Typ-2-Diabetes erhöht das Alzheimer-Risiko um schätzungsweise 50 Prozent. Doch moderne Antidiabetika könnten gegensteuern. Eine groß angelegte Analyse in JAMA Network Open vom Juli 2026 zeigt: SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent, GLP-1-Rezeptoragonisten um 33 Prozent. Mitte Juli 2026 erhielt zudem ein orales Semaglutid-Präparat die EU-Zulassung. Experten sehen großes Potenzial für die Demenzprävention – wegen der Wirkung auf Entzündungsmechanismen und Gefäßstrukturen. Anzeige Die schwedische Langzeitstudie zeigt: Eine entzündungsarme Kost senkt das Demenzrisiko um bis zu 29%. Mit dem 7-Tage-Ernährungsplan setzen Sie die Erkenntnisse direkt um – inklusive Checkliste für 30 pflanzliche Lebensmittel pro Woche. Jetzt kostenlosen Ernährungsplan anfordern Bewegungs-Turbo: Schon 3.000 Schritte helfen Die WHO hat ihre Liste der schützenden Faktoren im Juli 2026 erweitert. Neben mediterraner Ernährung und Tabakverzicht zählen nun auch soziale Aktivitäten, Hörgeräte bei Hörverlust und weniger Feinstaubbelastung dazu. Bewegung bleibt zentral. Eine Studie in Nature Medicine vom Juli 2026 belegt: Bereits 3.000 Schritte täglich verlangsamen die Ausbreitung von Tau-Proteinen im Gehirn. Noch besser: 5.000 bis 7.500 Schritte täglich. Die wirtschaftliche Dimension ist enorm. In Deutschland werden jährlich rund 300.000 neue Demenzfälle diagnostiziert. Weltweit leben 57 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Die globalen Kosten? Über 1,1 Billionen Euro pro Jahr. Für betroffene Familien entstehen jährliche Pflegekosten zwischen 50.000 und 70.000 Euro. KI erkennt Alzheimer Jahre vor Symptomen Anzeige Chronische Entzündungen ohne klare Lösungsstrategie? Der Report liefert eine übersichtliche Liste: welche Lebensmittel Entzündungen fördern, welche sie hemmen – plus praktische Tipps für den Alltag. So behalten Sie den Durchblick. Lebensmittel-Liste jetzt kostenlos sichern Technologie hilft bei der Früherkennung. Neue KI-Modelle erreichen laut Berichten vom Juli 2026 eine Genauigkeit von über 92 Prozent bei der Alzheimer-Vorhersage – bis zu sieben Jahre vor Symptombeginn. Bluttests auf den Marker p-tau217 ermöglichen eine Risikoeinschätzung: Hohe Werte bedeuten ein 78-prozentiges Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erkranken. Auch das soziale Umfeld spielt eine Rolle. Eine Untersuchung an rund einer Million Paaren aus Taiwan (Juli 2026) zeigt: Partner von Demenzerkrankten tragen ein erhöhtes Risiko. Stress in der Pflege und ein geteilter Lebensstil gelten als Ursachen. Ein höheres Einkommen und mehr Kinder korrelierten hingegen mit einem niedrigeren Risiko.

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