DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

„Demnächst gesperrt”: Betrüger ködern Kunden mit vermeintlichem Sparkassen-Sicherheitsupdate

Wirtschaft

Eine neue Phishing-Mail im Namen der Sparkasse behauptet, für das Online-Banking sei ein wichtiges Sicherheitsupdate nötig. Ziel der Nachricht ist es laut dem Faktencheck-Portal „Mimikama“, Empfänger auf eine gefälschte Seite zu lotsen und dort Bankdaten oder Zugangsinformationen abzugreifen. Vorsicht vor dieser Sparkassen-Falle: Betrüger setzen Nutzer unter Druck Besonders auffällig ist, dass die Mail mit einer möglichen Sperre des Online-Bankings droht, falls die angebliche Freischaltung nicht durchgeführt wird. In der Mail heißt es laut „Mimikama“ wörtlich: „Ohne Aktivierung kann Ihr Online-Banking demnächst gesperrt werden.“ Gleichzeitig bleibt die Anrede unpersönlich, und der Absender nutzt laut Beschreibung nicht etwa eine Sparkassen-Adresse, sondern die Domain ashoj.com. Gefälschte ChipTAN-Seite: Sparkassen-Kunden sollen sensible Daten preisgeben Auch der Link selbst ist ein klares Warnsignal: Er führt demnach nicht zu einer offiziellen Sparkassen-Domain, sondern zu einer externen Adresse. Dort sollen Nutzer nach einer vorgeschobenen Prüfung sogar Bankleitzahl oder BIC/SWIFT für ein angebliches ChipTAN-Update eingeben. Wenn Sie so eine Mail erhalten, sollten Sie keine Links anklicken und keine Daten eingeben. Phishing-Welle: Warum Betrüger immer häufiger Banken imitieren Die neue Sparkassen-Mail passt genau in das Muster, vor dem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt. Demnach enthält etwa jede dritte unerwünschte E-Mail bereits einen Phishing-Versuch. 62 Prozent der Menschen haben nach eigenen Angaben schon einmal bewusst eine solche Nachricht erhalten. Besonders perfide ist dabei die Tarnung als seriöser Anbieter: Kriminelle geben sich häufig als Bank, Internetanbieter oder andere vertrauenswürdige Stelle aus, bauen mit angeblichen Sicherheitsupdates, ablaufenden Karten oder drohenden Kontosperren gezielt Druck auf und locken auf täuschend echt nachgebaute Webseiten. Das BSI betont außerdem, dass Phishing längst nicht mehr nur per E-Mail läuft, sondern auch über SMS, QR-Codes, soziale Netzwerke oder Telefonanrufe. Sobald eine Nachricht Hektik erzeugt und per Link oder QR-Code zur Eingabe von Bankdaten, TANs oder Zugangsdaten auffordert, ist besondere Vorsicht geboten. In solchen Fällen sollte der angebliche Absender ausschließlich über offizielle Kanäle kontaktiert werden.

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