Demo eskaliert nach Flaggenverbrennung
Eine regulär angemeldete Demonstration ist am Samstag gegen 16.30 Uhr bei der Haltestelle St.-Jürgen-Straße von der Polizei beendet worden. Grund war die Begehung von Straftaten, wie aus einem Polizeilautsprecher verkündet wurde.
Nach bisherigen Informationen richtete sich die Demonstration gegen Militarismus. Während der Versammlung wurden unter anderem antideutsche und gegen das politische System gerichtete Parolen skandiert. Zudem waren mehrere Fahnen zu sehen, darunter auch Palästinaflaggen. Einige Teilnehmer waren vermummt.
Auslöser für das Einschreiten der Polizei war nach Angaben von Polizeisprecher Nils Matthiesen das Verbrennen einer Deutschlandflagge. Dabei handelt es sich um eine Straftat. Als Einsatzkräfte anschließend die Identität einzelner Demonstrationsteilnehmer feststellen wollten, sei es zur Eskalation gekommen: Demonstranten gingen laut Matthiesen unter anderem mit Fahnenstangen auf Einsatzkräfte los. Vier Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Mehrere Teilnehmer wurden festgenommen.
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