Demo in Schwerin – Polizei ermittelt
Startseite Politik Landesvorsitzender der AfD-Jugend bei Demo verletzt – Polizei meldet sich zu Wort Von: Stephanie Munk Uns auf Google folgen Am Rande einer Demo gegen die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland kam es zu einer Körperverletzung. Die AfD beschuldigt die Antifa. Schwerin – Am Rande einer Demonstration der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Schwerin ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Es handele sich um den Landesvorsitzenden der Generation Deutschland in Hamburg, Michael Schumann, sagte eine Polizeisprecherin. Das Portal Nius berichtete zuerst über die Identität des Verletzten und veröffentlichte ein Foto des AfD-Nachwuchspolitikers mit einer blutenden Platzwunde am Kopf. Die AfD Hamburg hat laut Medienberichten in einer Mitteilung die Antifa des Übergriffs bezichtigt. Die Polizei habe nicht eingegriffen, behauptet der AfD-Verband. Die Polizei hat laut Zeit nicht bestätigt, dass die Antifa für den Angriff auf den AfD-Politiker verantwortlich ist. Es gebe drei Tatverdächtige, sagte eine Polizeisprecherin zur Welt. „Tag der deutschen Jugend“ des AfD-Nachwuchses in Schwerin: Attacke am Rande der Demo Gut 400 Teilnehmer waren laut Polizei am Nachmittag zu einer Kundgebung mit dem Titel „Tag der Deutschen Jugend“ ins Stadtzentrum von Schwerin gekommen. Knapp 500 Gegendemonstranten waren ebenfalls vor Ort. Sie versuchten, mit lautstarken Rufchören die Kundgebung die AfD-Jugendorganisation zu übertönen. Zäune hielten beide Lager voneinander getrennt. Laut einer Polizeisprecherin ereignete sich der Zwischenfall vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung, berichtet die Welt. AfD-Nachwuchspolitiker wird auf Weg zu Demo in Schwerin verletzt Laut einem Bericht der Zeit befand sich das angegriffene AfD‑Mitglied auf dem Weg von seinem Auto zum Treffpunkt der Kundgebung, als es zur Attacke kam. Rettungskräfte hätten den Landesvorsitzenden der Generation Deutschland vor Ort versorgt. Die Schwere seiner Verletzungen sei unklar; auch, ob er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Anschließend fand ein Zug der Jungen Generation durch Schwerin statt. Gegner versuchten, ihn mit Sitzblockaden zu behindern. Daraufhin wurde der Streckenverlauf kurzfristig geändert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Schweriner Stadtzentrum präsent. Neben Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern waren auch Einsatzkräfte aus Sachsen und Nordrhein-Westfalen am Alten Garten zu sehen. (Quellen: dpa, Die Welt, Die Zeit) (smu)