„Den hätte ich mir auch mal gewünscht“: Zweitligarekordtorschütze über FCN-Trainer Klose
In aller Munde Nach dem 3:0-Auftaktsieg des 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden ist allen voran Dreierpacker Mohamed Ali Zoma in aller Munde. Auch im Podcast „Tusche und Terodde – ein Ball für zwei“ der beiden Ex-Profis und aktuellen Zweitliga-Experten Torsten Mattuschka und Simon Terodde ist der FCN-Torjäger Thema. „Der Typ ist outstanding für mich in der 2. Bundesliga“, lobt Mattuschka – und ist sich „sicher, dass da noch ein Angebot reinkommen wird“. Prominenter Vergleich Sportlich erinnert Zoma den 45-Jährigen sogar an Franck Ribéry und Arjen Robben, die unter anderem für den FC Bayern aufliefen. „Das ist bei ihm Robben- oder Ribéry-Style“, vergleicht er: „Du weißt, was kommt, aber du kannst es nicht verteidigen. Weil er einfach so eine Qualität hat.“ Eher skeptisch Sollte Zoma die Franken tatsächlich noch verlassen, stellt sich für Mattuschka vor allem die Frage nach einem möglichen Ersatz. „Das kann dir schon wieder etwas von der Energie nehmen, die Zoma dem Club gibt“, ist dabei nur ein Aspekt. Zudem müsse man zunächst jemanden mit dieser Qualität finden, der Lust auf die 2. Bundesliga hat. „Wo kommt er her, wie adaptiert er sich an die neue Liga, die neue Mannschaft und eventuell an die neue Sprache“, nennt Mattuschka weitere offene Fragen. „Ich glaube auch so wie du nicht, dass er am dritten Spieltag noch in Nürnberg spielt“, schätzt Terodde die Situation ähnlich ein. Der 38-Jährige glaubt somit nicht, dass der Angreifer über den Sommer hinaus für die Mannschaft von Miroslav Klose aufläuft. „Ich würde mir es wünschen. Auch für die Ambitionen von Nürnberg und Klose“, hofft er dennoch. Viel Klose-Lob Vor allem für den Nürnberger Trainer hat Terodde, der mit 177 Treffern mit weitem Vorsprung Rekordtorschütze der 2. Bundesliga ist, viel Lob übrig. „Er hat schon Tzimas verloren, den er entwickelt hat. Jetzt hat er Zoma entwickelt – das muss man auch ganz klar sagen. Als er gekommen ist, hat er noch deutliche Probleme mit der Ballannahme gehabt und stand häufig im Abseits“, betont er die Fähigkeit des Weltmeisters von 2014, Offensivspieler zu entwickeln. Der vierfache Zweitligatorschützenkönig geht sogar noch weiter und erklärt, dass er Klose gerne selbst als Trainer gehabt hätte: „Wenn du natürlich so einen Trainer hast – den hätte ich mir auch mal gewünscht.“