Dennis Schröders zwölfte NBA-Station: Cleveland Cavaliers traden deutschen Welt- und Europameister
Das Team wird Schröders zwölfte unterschiedliche NBA-Station seit dem Draft durch die Atlanta Hawks 2013. Rekordhalter ist Ish Smith mit 13 Teams. Cleveland erhält für den Deutschen Point Guard Tre Mann von den Hornets und eine Geldzahlung. Schröder hatte in der vergangenen NBA-Saison 70 Spiele mit durchschnittlich 10,8 Punkten absolviert: 40 für die Sacramento Kings, 30 für die Cavaliers, mit denen er die Conference-Finalserie gegen den späteren Champion New York Knicks verlor (0:4). In der NBA hat Schröder neben den Hawks, Kings und Cavaliers auch für Oklahoma City Thunder, die Los Angeles Lakers, Boston Celtics, Houston Rockets, Toronto Raptors, Brooklyn Nets, Golden State Warriors und die Detroit Pistons gespielt. Nur in Atlanta blieb er länger als zwei Jahre. Während vier der vergangenen fünf Saisons wurde er getradet. Insgesamt kommt Schröder auf 912 NBA-Spiele in der Regular Season mit im Schnitt 13,7 Punkten, den Titel hat er vor seiner 14. Saison noch nicht gewonnen. getty images Deutsches Trio bei den Charlotte Hornets Die Hornets haben in der vergangenen Saison mit 44 Siegen bei 38 Niederlagen die Playoffs verpasst. Schröder ist derzeit in Deutschland, erst am Mittwoch wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Braunschweig ernannt. Mit Schröder stehen bald drei Deutsche in Charlotte unter Vertrag. Im Draft schnappten sich die Hornets bereits Christian Anderson Jr. und Hannes Steinbach. getty Cleveland arbeitet an Rückkehr von Harden Für die Cavaliers, die in der zurückliegenden Saison erst in den Conference Finals am späteren Champion New York Knicks scheiterten, bringt der Abschied von Schröder die finanzielle Flexibilität mit sich, ihre größten Kaderbaustellen zu bearbeiten. Priorität genießt dabei, Superstar James Harden zu behalten und mit einem neuen Vertrag auszustatten. Der 36-Jährige war erst während der Saison via Trade von den L.A. Clippers nach Cleveland gekommen. Und zudem hat man zwei Forwards im Visier: Peyton Watson oder Jonathan Kuminga soll noch zum Champion von 2016 kommen.