Der Arzt erklärt das Sprichwort: „Das 49. Lebensjahr ist noch nicht vorbei, das 53. ist schon da.“
Der natürliche Alterungsprozess Dr. Doan Du Manh von der Vietnamesischen Gesellschaft für Gefäßerkrankungen erklärte gegenüber einem Reporter von VietNamNet , dass der Volksglaube vom „Pech“ im Alter von 49 und 53 Jahren aus gesundheitlicher und biologischer Altersperspektive betrachtet werden könne. Einige Studien zeigen, dass der Körper nicht linear altert, sondern Phasen beschleunigter Veränderungen der biologischen Funktionen durchläuft, insbesondere um das 44. und 60. Lebensjahr. Dr. Manh gab an, dass eine 2024 in Nature Aging veröffentlichte Studie der Stanford University signifikante Veränderungen im biologischen Alterungsprozess um diese beiden Meilensteine herum feststellte. Ab etwa 44 Jahren beginnt der Körper zahlreiche Veränderungen im Stoffwechsel und im Herz-Kreislauf-System zu durchlaufen. Risikofaktoren wie Arteriosklerose, Stoffwechselstörungen sowie der Abbau von Muskelmasse und -funktion neigen dazu, sich mit der Zeit anzuhäufen. „Wenn sich ab etwa 49 Jahren Risikofaktoren angehäuft haben und nicht kontrolliert werden, können bei den Patienten kardiovaskuläre Komplikationen wie zerebrale Embolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt auftreten“, erklärte Dr. Manh. Allerdings treten nicht in allen Fällen akute Komplikationen auf. Viele Menschen können langfristige Stoffwechselstörungen wie Übergewicht, Adipositas, Diabetes oder eine eingeschränkte Nierenfunktion entwickeln, die unbehandelt ihre Gesundheit beeinträchtigen können. Das könnte Sie interessieren Ab etwa 60 Jahren verschlechtert sich der Gesundheitszustand weiter. Laut Dr. Manh markiert das 60. Lebensjahr eine weitere wichtige Phase im Alterungsprozess. Immunfunktion, Kohlenhydratstoffwechsel, Nierenfunktion und Herz-Kreislauf-System unterliegen weiterhin merklichen Veränderungen. Auch die Häufigkeit chronischer Erkrankungen und schwerwiegender Ereignisse wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Typ-2-Diabetes und bestimmter Krebsarten nimmt mit dem Alter zu. Aus dieser Perspektive betrachtet, mögen die in Volksglauben verankerten Lebensjahre 49 und 53 Assoziationen mit Phasen bedeutender gesundheitlicher Veränderungen hervorrufen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass 49 oder 53 „Unglücksjahre“ sind und zwangsläufig ein negatives Ereignis eintritt. Laut Dr. Nguyen Huy Hoang, Facharzt für Innere Medizin und Mitglied der Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin, ist die Vorbereitung der eigenen Gesundheit ab dem 40. Lebensjahr eine Möglichkeit, Risiken im mittleren Lebensalter vorzubeugen. Jeder sollte proaktiv eine Gesundheitsakte anlegen, anstatt erst bei Auftreten von Symptomen ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dr. Hoang empfiehlt, folgende Erkrankungen zu überwachen: Blutdruck: Er ist zwar ein einfacher Indikator, steht aber in direktem Zusammenhang mit dem Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen. Die Erkrankung entwickelt sich oft unbemerkt über viele Jahre. Menschen über 40 sollten ihren Blutdruck regelmäßig messen lassen. Blutzucker : Prädiabetes und Typ-2-Diabetes treten tendenziell früher auf. Nüchternblutzucker- und HbA1c-Tests helfen, Glukosestoffwechselstörungen frühzeitig zu erkennen. Blutfette: Dazu gehören Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride. Man sollte sich bei der Beurteilung des metabolischen Risikos nicht allein auf das Gewicht verlassen, da sich viszerales Fett auch ohne signifikante Gewichtsveränderungen erhöhen kann. Das könnte Sie interessieren Leber und Nieren: Auch diese beiden Organe sollten regelmäßig untersucht werden. Blutkreatinin, eGFR, Leberenzyme und eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens können helfen, einige Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, insbesondere bei Übergewichtigen, Menschen mit hohem Alkoholkonsum oder Personen mit einem Risiko für Stoffwechselstörungen. Man muss nicht alles auf einmal erledigen, aber ein klarer Plan ist wichtig. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, mäßiger Alkoholkonsum, ein gesundes Gewicht und regelmäßige Gesundheitschecks sind aktive Maßnahmen, um sich auf den Alterungsprozess vorzubereiten. Quelle: https://vietnamnet.vn/bac-si-ly-giai-cau-noi-49-chua-qua-53-da-toi-2542470.html