Der FC Barcelona gewinnt in Elche und feiert Karim Adeyemi
Adeyemi stand gleich in der Startelf von Barca und das machte sich bezahlt. Nachdem Raphinha die Katalanen in der 13. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte, erzielte der Ex-Dortmunder in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sein erstes Saisontor zum 2:0. Raphinha setzte in der 69. Minute mit dem 3:0 einen drauf, Fermin Lopez erzielte die Tore zum 4:0 (71.) und 5:0 (79.).
Neue Spielzeit, neues Glück also auch für den FC Barcelona, der auch in der Saison 26/27 von Meistertrainer Hansi Flick betreut wird. Und der deutsche Coach brachte beim Auswärtsspiel im Südosten des Landes gleich seinen Landsmann: Adeyemi, für viel Geld von Borussia Dortmund geholt, durfte neben Lamine Yamal, Raphinha und Fermin Lopez in der Sturmspitze ran.
Rodri noch nicht im Kader
Mit Anthony Gordon saß ein weiterer prominenter Neuzugang vor gut 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena von Elche zunächst auf der Bank, während Königstransfer Rodri nach verlängertem Urlaub und damit verbundener mangelnder Spielpraxis noch nicht im Kader stand.
Die Dinge nahmen rasch ihren erwarteten Lauf, denn nach nur 13 Minuten wurde Raphinha im Strafraum der Gastgeber von Verteidiger Chust klar von den Beinen geholt - Elfmeter. Der Gefoulte, der an diesem Abend die Kapitänsbinde der Katalanen tragen durfte, verwandelte selbst sicher zum 1:0, setzte die Kugel passgenau ins rechte untere Eck. Es war schon eine verdiente Führung, nachdem Yamal ein paar Minuten zuvor aus bester Position noch weit über den Kasten der Gastgeber gezielt hatte.
Gavi verletzt runter, Adeyemi netzt
Eine Schrecksekunde mussten Flick und Co. kurz vor dem Pausenpfiff verkraften, als Spielgestalter Gavi mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Rasen humpelte - für ihn kam Pedri. Der 22-Jährige, der zum WM-Team Spaniens gehörte, hatte wegen einer Mensikusoperation fast die gesamte letzte Saison verpasst und kehrte erst im späten Frühjahr aufs Feld zurück.
Aber die Katalanen bekamen vor dem Halbzeitpfiff auch noch einen fetten Grund zur Freude. Adeyemi wurde in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten mit einem feinen Pass von Raphinha in Szene gesetzt und ließ sich die Chance nicht entgehen. Aus elf Metern schob er die Kugel souverän an Elche-Keeper Matias Dituro vorbei zum 2:0 ins Netz.
Elche nur ein besserer Trainingspartner
Für Barca sah das Ganze auch nach dem Seitenwechsel eher nach einer besseren Trainingspartie als nach hartem Ligamatch aus. Ohne so wirklich an die Leistungsgrenze gehen zu müssen, wurde der Gastgeber mit punktuell gesetzten feinen Spielzügen in Schach gehalten. Schon in der 48. Minute hätte Raphinha eigentlich das 3:0 nachlegen müssen, doch auf dem Weg ganz allein in Richtung Tor kam er irgendwie aus dem Tritt und scheiterte.
Was ihm da noch versagt blieb, gelang in der 67. Minute: Diesmal verwandelte Raphinha nach Vorarbeit des eingewechselten Gordon aus neun Metern locker zum 0:3. Und Gordon trat wenig später gleich noch einmal als Vorbereiter in Aktion: Nach einem feinen Konter legte er uneigennützig quer für Fermin Lopez, der die Kugel zum 0:4 ins leere Tor schob (71.), um acht Minuten später nach einem Solo auch noch zum 0:5 zu vollstrecken..