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Der Sport-Tag am Dienstag, den 11. August 2026

Sport

Der Sport-Tag FC Liverpool holt (vorerst) Hansi Flicks Kapitän Ronald Araujo wechselt vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona zum FC Liverpool. Der 27 Jahre alte Abwehrspieler kommt per Leihe für eine Saison, wie beide Klubs mitteilten. Laut Medienberichten vereinbarte der englische Traditionsklub zudem eine Kaufoption in Höhe von über 50 Millionen Euro mit den Katalanen. Araujo war erst Anfang des Jahres zum Kapitän der Mannschaft von Coach Hansi Flick ernannt worden, spielte in den Planungen des Ex-Bundestrainers aber keine zentrale Rolle mehr. Der Nationalspieler Uruguays kam 2018 nach Barcelona und absolvierte über 200 Pflichtspiele für die Katalanen. Mit den Reds um Neu-Trainer Andoni Iraola startet Araujo am 23. August in die neue Premier-League-Saison. Erster Gegner ist auswärts Newcastle United mit dem deutschen Nationalstürmer Nick Woltemade. Matthäus rät BVB dringend zu 50-Millionen-Transfer Lothar Matthäus rät Borussia Dortmund in der Hängepartie um den Wechsel von Said El Mala Nägel mit Köpfen zu machen - und den wochenlangen Ablösepoker zu beenden. "An Dortmunds Stelle würde ich die Verpflichtung jetzt konsequent vorantreiben und die finanziellen Forderungen der Kölner erfüllen", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne: "Das ist eine hoch eingestufte Aktie, bei der man aber ziemlich sicher weiß, dass sie in Zukunft weiter steigen wird." Der Transferpoker zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln zieht sich bereits seit Wochen. Dortmund scheiterte laut Medienberichten bereits mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro. Zudem zehren die Vereine um mögliche Bonusklauseln sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung. Dortmund habe sich bereits "gut verstärkt und vielleicht legen sie die paar Millionen für Said El Mala auch noch auf den Tisch", schrieb Matthäus: Durch die Abgänge von Karim Adeyemi (FC Barcelona), Julian Brandt (Ajax Amsterdam) und Niklas Süle (Karriereende) habe der Verein "Spielraum bei den Personalkosten geschaffen." Polanski wundert sich über Wucht der Kritik Eugen Polanski hat sich nach seiner ersten Saison als Trainer von Borussia Mönchengladbach von der Wucht der Negativität überrascht gezeigt. "Kritik gehört dazu, egal ob positiv oder negativ. Ich war schon verwundert, wie schnell das im Fußball alles geht, wie die Kritik zustande kommt und wer sie publiziert", sagte der 40-Jährige im Interview mit der "Rheinischen Post". Er würde lügen, "wenn ich sage, dass sie mich gar nicht mitgenommen hat." Er habe aber "gelernt, damit umzugehen und zu wissen, von wem ich Kritik annehmen kann. Ehrliche Kritik kommt aus dem innersten Kreis. Ich tue 24/7 alles dafür, dass wir erfolgreich sind", führte Polanski aus. Bei der nach langem Abstiegskampf auf Rang zwölf gelandeten Fohlenelf müsse auch die Erwartungshaltung überdacht werden. "Welche finanziellen Möglichkeiten gibt es? Welche Qualität an Spielern ist vorhanden? All das spielt bei der Bewertung von Ergebnissen und Trainern eine Rolle." Amazon-Boss sorgt offenbar für spektakulärsten Fußball-Deal in England Es wäre einer der größten Deals der Premier League Historie: Amazon-Gründer Jeff Bezos steht laut Informationen von Sky Sports UK vor einem Einstieg beim FC Liverpool. Mit einem Konsortium soll der Amerikaner ein Drittel der Klub-Anteile erwerben. 1:07 Amazon-Boss Bezos kauft sich wohl beim FC Liverpool ein Wetterchaos wirbelt Tenniskalender durcheinander Die Viertelfinals beim ATP-Masters in Montréal beginnen mit Verspätung. Aufgrund von Regen sowie möglicher Blitzgefahr in der Nähe der Anlage wurden die ersten beiden Spiele der Runde der letzten acht von Montag auf Dienstag verlegt. Somit sollen nun alle vier Viertelfinals an einem Tag ausgetragen werden. Zum wiederholten Male beeinträchtigten die Wetterbedingungen das 1000er-Event, das aufgrund seiner Länge von zwölf Tagen in der Kritik steht. Das Turnier soll erst am Donnerstag enden und überschneidet sich damit mit dem Beginn des Cincinnati Masters, der Generalprobe für die am 30. August beginnenden US Open. French-Open-Sieger Alexander Zverev war bereits in der ersten Runde gegen den Niederländer Tallon Griekspoor ausgeschieden, Landsmann Yannick Hanfmann verlor in der dritten Runde gegen den Portugiesen Nuno Borges. Im Viertelfinale stehen sich unter anderem der spanische Teenager Rafael Jódar und Arthur Fils aus Frankreich gegenüber, zudem spielt der US-amerikanische Titelverteidiger Ben Shelton gegen den Tschechen Jakub Mensik. Letzteren hatte Zverev auf dem Weg zu seinem ersten Grand-Slam-Titel im Halbfinale bezwungen. "Glaube nicht, dass Nagelsmann einen Top-Job in Deutschland bekommt" Nach Meinung von Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sollte sich Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann lieber im Ausland nach der nächsten Aufgabe umschauen. "Ich glaube nicht, dass Nagelsmann so schnell einen Top-Job in Deutschland bekommt", schrieb Matthäus in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky: "Hier steht er unter größerer Beobachtung als im Ausland." Matthäus betonte: "Niemand will ihm persönlich was Böses, auch ich nicht. Aber er hat in der jüngsten Vergangenheit zu empfindlich auf Kritik reagiert und war teilweise sehr eingeschnappt." Das könnte sich hierzulande als Bumerang herausstellen. "Im Profifußball gibt es Kritik, wenn die Ergebnisse nicht stimmen oder kein attraktiver Fußball gespielt wird", schrieb der frühere Bayern-Profi: "Bei Julian war beides der Fall." Nagelsmann hatte sich nach dem frühen WM-Aus mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf eine Trennung geeinigt, obwohl sein Vertrag noch bis 2028 datiert war. Als sein Nachfolger wurde Jürgen Klopp verpflichtet.

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