Der Sport-Tag auf ntv.de am Sonntag, den 11. Oktober 2026
Der Sport-Tag
Neuer RB-Fußballchef würgt Nagelsmann-Gerüchte ab
Roger Schmidt hat als neuer globaler Fußball-Chef von Red Bull die Gerüchte um eine Leipzig-Rückkehr von Julian Nagelsmann abmoderiert. "Wir sind da ganz weit von entfernt. Wir wollen an allen unseren Standorten eine gewisse Kontinuität auf der Trainerposition", sagte der 59-Jährige im ZDF-Sportstudio. Schmidt hatte am 1. Oktober die Nachfolger von Jürgen Klopp auf der Position angetreten.
Weil Leipzigs neuer Trainer Martin Demichelis vor dem überzeugenden 6:0 gegen Eintracht Frankfurt mit nur zwei Siegen aus vier Spielen in die Bundesliga gestartet war, stand der Argentinier in der Kritik. Sky brachte unter der Woche den Ex-Leipziger Nagelsmann ins Gespräch, betonte aber auch, dass noch keine konkreten Gespräche stattgefunden hätten.
Schnellstes Tor der Geschichte könnte für Fellhauer noch teuer werden
Sein Eintrag in die Geschichtsbücher der Fußball-Bundelsiga könnte Robin Fellhauer noch teuer zu stehen kommen. "Mir wurde nur eben vom Herrn Gregoritsch (Michael, d. Red.) zugeflüstert, dass ich der Mannschaft einen ausgeben muss", sagte der 28-Jährige vom FC Augsburg nach seinem historischen Treffer beim 2:2 (1:0) gegen den FC Bayern - und grinste.
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Rekordmann Fellhauer bekommt ganz besondere Grüße
Schon nach 8,4 Sekunden hatte Fellhauer nach einem schweren Fehler von Bayern-Torwart Manuel Neuer zur Führung getroffen - schneller war zuvor kein Spieler in der Liga-Geschichte. Die bisherigen Rekordhalter Kevin Volland und Karim Bellarabi (neun Sekunden) gratulierten dem neuen Rekordhalter per Grußbotschaft. "Das", sagte Fellhauer stolz, "ist dann schon eine sehr, sehr coole Sache."
Kimmich macht eine DFB-Ansage: "Weiß, wie das Geschäft läuft"
In der Debatte über seine Zukunft in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat Kapitän Joshua Kimmich seine Ansprüche unterstrichen. "Ich bin jetzt elf Jahre dabei, ich weiß, wie das Geschäft läuft", sagte der Profi des FC Bayern nach dem 2:2 in Augsburg angesprochen auf die vergangenen Tage.
Da hatte etwa Ex-Nationalspieler Oliver Kahn gesagt, dass Kimmich nicht mehr automatisch einen Stammplatz im DFB-Team habe. Lothar Matthäus meinte, dass sich Kimmich als Anführer nun beweisen müsse "Ehrlicherweise habe ich es gar nicht verfolgt, aber man kriegt ja trotzdem mit, dass ein bisschen was los war", bemerkte Kimmich. "Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist auf meine Leistung. Das mache ich, das habe ich die letzten elf Jahre gemacht, das werde ich weiterhin so machen."