Der Sport-Tag bei ntv.de am 29. August 2026
Der Sport-Tag
RB Leipzig hat offenbar Chelsea-Stürmer im Visier
RB Leipzig steht offenbar vor einer Verpflichtung eines neuen Stürmers. Laut Transferexperte Fabrizio Romano handelt es sich dabei um den 20 Jahre alten Spanier Marc Guiu, der bei Chelsea noch bis 2029 unter Vertrag steht.
Guiu soll rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten und wie "Bild" berichtet, war RB wohl bereits 2024 an ihm dran. Damals jedoch bevorzugte er letztlich einen Wechsel vom FC Barcelona zu den Blues, bei denen er in der vergangenen Saison nur eine Nebenrolle spielte. Er kam nur auf acht Einsätze und sammelte einen Assist.
In der Hinrunde war er sogar an den AFC Sunderland ausgeliehen, kam aber auch dort nur zweimal zum Zug. In Leipzig wiederum könnte er mit seinem Profil gut ins Team passen. Er gilt als schnell, ist groß gewachsen (1,87 Meter)) und ist gut im Pressing.
Besondere Bestmarke für Erling Haaland
Sturmstar Erling Haaland und der starke Rayan Cherki haben Manchester City zum zweiten Sieg in der Premier League geführt. Der Norweger erzielte beim 4:1 (1:0) zum Auftakt des zweiten Spieltags bei Crystal Palace seine Saisontreffer eins und zwei, auch dem Franzosen Cherki gelang ein Doppelpack. Die Skyblues sprangen damit vorübergehend an die Tabellenspitze.
Haaland (17.) köpfte in seiner unwiderstehlichen Art eine Flanke von Antoine Semenyo zur Führung ein. Kurz vor Schluss besorgte der 26-Jährige auch den Endstand (85.). Der frühere Dortmunder, der nach der Weltmeisterschaft seinen bekannten Zopf gegen einen Kurzhaarschnitt getauscht hat, traf damit auch im siebten Ligaspiel gegen die Londoner. Insgesamt hat er nun zehn Tore gegen die Eagles erzielt. Kein Spieler der Premier League war davor in jedem Spiel gegen ein Team erfolgreich und hat dabei so viele Treffer gemacht.
Cherki legte nach einem Solo aus kurzer Distanz zum 2:0 nach (54.). Nach einem Eigentor von Torhüter Gianluigi Donnarumma (56.), der einen von der Latte abprallenden Freistoß von Yeremi Pino an den Rücken bekam, stellte Edeltechniker Cherki den Zwei-Tore-Vorsprung wenig später mit einem sehenswerten Distanzschuss wieder her (59.). Kurz vor Schluss kam dann auch 100-Millionen-Euro-Neuzugang Ayyoub Bouaddi (18) zu seinem Debüt.
Cherki hatte bereits beim mühevollen 2:1-Erfolg zum Saisonstart gegen den AFC Bournemouth beide Treffer aufgelegt. Mit der vollen Punkteausbeute liegt die Mannschaft des neuen Teammanagers Enzo Maresca zu Beginn der Ära nach Pep Guardiola im Soll.
Beim VfB gingen die Lichter aus - buchstäblich
Es war nicht der Abend des VfB Stuttgart. Beim 1:5-Auftakt der Bundesliga beim FC Bayern gingen die Schwaben nach der Pause regelrecht unter. Doch die Lichter sind ihnen schon weitaus früher ausgegangen, buchstäblich.
Wie Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel im Gespräch mit Sky-Reporter Patrick Wasserziehr bestätigte, gab es in der Kabine der Gäste in der Allianz Arena einen Stromausfall. Hoeneß nahm es mit Humor: " Nicht bei uns sind die Lichter ausgegangen, sondern in der Kabine war kein Licht mehr."
Immerhin machte Hoeneß auch klar, dass dies keine Ausrede für die insgesamt enttäuschende zweite Halbzeit gewesen sein soll: "Es war hell genug, wir haben uns gesehen und wir sind nicht gestolpert. Also alles in Ordnung."
Holt Leverkusen WM-Spieler Doué aus Frankreich?
Am Dienstag ist Deadline Day und bis dahin könnte sich noch einiges tun in der Bundesliga. Bayer Leverkusen etwa schraubt noch am Kader für die Saison und hat jetzt offenbar einen WM-Spieler im Visier.
Wie der "Kicker" berichtet, soll die Werkself an Rechtsverteidiger Guéla Doué dran sein. Der Ivorer, der bei der WM vier Spiele machte und nur gegen Deutschland nicht in der Startelf stand, spielt bei Racing Straßburg und soll offenbar rund 40 Millionen Euro an Ablöse kosten. PSG scheint ebenfalls interessiert zu sein.
Und: Der 23-Jährige soll Leverkusen sogar schon zugesagt haben. Eine Einigung mit den Elsässern steht aber offenbar noch aus.
Zverev ist Verletzungstrend im Tennis auf der Spur
Vor den am Sonntag beginnenden US Open (das ganze Turnier gibt es live bei Sky) hat Roland-Garros-Gewinner Alexander Zverev womöglich den Verletzungs-Code der jüngeren Vergangenheit im Tennis-Sport geknackt. Jedenfalls glaubt er das. Es sollen die Bälle sein.
Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern. "Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht", sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. "Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme."
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kehrt der Spanier Carlos Alcaraz (23) nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper (24) aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. "Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen", sagte Zverev grundsätzlich.
Ex-Nationalspieler schreibt Wirtz schon ab
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Robert Huth hat Florian Wirtz beim FC Liverpool bereits abgeschrieben. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich das Blatt wenden soll. Er ist zweifellos ein guter Spieler mit guten Ballberührungen, aber seine körperliche Präsenz ist sein größtes Problem", sagte Huth im Podcast "In The Mixer" von All Out Football.
Wirtz habe sich seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Sommer 2025 nicht an den Fußball in der Premier League angepasst. "Seine guten Spiele basierten eher darauf, dass andere Spieler ihn in Szene setzten. [...] Auf der Position muss man etwas körperbetonter agieren. Seine Körpersprache ist auch nicht gerade überzeugend", sagte Huth.
"Bis Weihnachten", so der ehemalige Verteidiger und England-Legionär, "werden sie ihn wahrscheinlich loswerden wollen, wenn er sich nicht steigert. Denn er ist zu einem teuren Problem für Liverpool geworden. Sie haben viel Geld für ihn ausgegeben", sagte Huth.
Beim 2:2 zum Liga-Auftakt gegen Newcastle United war Wirtz am Wochenende beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Andoni Iraola nach 63 Minuten ausgewechselt worden. "Er hat mir nicht die nötige Intensität gezeigt, um zu glauben, dass er sich dieses Jahr noch verbessern wird", sagte Huth - und gab Wirtz noch einen Ratschlag: "Wenn es nicht läuft, dann sei einfach dreckig auf dem Platz, sei einfach 90 Minuten lang eine Nervensäge."