Der Sport-Tag bei ntv.de am Montag, dem 5. Oktober 2026
Der Sport-Tag
Kuriose Panne und Ärger: Schiedsrichter verwechselt Arschkarte bei United-Star
Bruno Fernandes sieht im Spiel Portugals gegen Norwegen kurz vor Schluss die Rote Karte und will schon wutentbrannt vom Platz gehen. Dann bemerkt der Schiedsrichter seinen peinlichen Fehler: Er hat die falsche Karte gezogen.
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Schiedsrichter verwechselt Arschkarte bei United-Star
"Auf dein Niveau runterholen": Klopp setzt für den Erfolg auf alte Taktik-Regel
Noch vor wenigen Monaten wird dem deutschen Fußball ein Mangel an Talenten attestiert. Nach zwei Wochen mit 44 Spielern widerspricht Bundestrainer Jürgen Klopp dieser Einschätzung deutlich. Nach dem Griechenland-Spiel erklärt er anhand einer "alten Regel", wie sein Team auch Nationen schlagen kann, denen es spielerisch noch nicht überlegen ist.
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Klopp setzt für den Erfolg auf alte Taktik-Regel
Matthäus-Ansage: "Für mich ist Kimmich gesetzt"
DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus fordert einen klaren Platz für Joshua Kimmich in der Startelf. Der 65-Jährige sieht ein junges Talent des DFB-Kaders noch in der zweiten Reihe.
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Matthäus-Ansage: "Für mich ist Kimmich gesetzt"
Klopp kündigt deutliche Kader-Reduzierung an
Bundestrainer Jürgen Klopp plant nach seinem außergewöhnlichen XXL-Kader mit einem deutlich kleineren Aufgebot für die beiden Länderspiele im November. "Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen", sagte Klopp nach dem 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland mit Blick auf die Partien in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande.
Klopp setzt dabei auf den Lerneffekt bei seinen Spielern. "Wenn die Spieler demnächst kommen, wird die DFB-Fußballfestplatte nicht komplett leer sein. Wir werden nicht bei Null anfangen", sagte der 59-Jährige, der für die vier ersten Spiele seiner Amtszeit ursprünglich 44 Profis nominiert hatte: "Wir haben jetzt viele Alternativen auf verschiedenen Positionen. So kann man eine Fußball-Idee weiterentwickeln."
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Bitterer VAR-Eingriff kassiert einziges DFB-Tor
Es ist nicht Kane: Thomas Müller hat zwei Ballon-d'Or-Favoriten
Für Thomas Müller ist sein früherer Bayern-Teamkollege Harry Kane nicht der Topanwärter bei der bevorstehenden Wahl beim Ballon d'Or. "Für mich gibt es zwei Kandidaten, die mich mit ihrer individuellen Performance am meisten begeistert haben, und das sind Michael Olise und sein kongenialer Partner bei der WM, Kylian Mbappé", schrieb der Weltmeister von 2014 in seinem eigenen Newsletter.
Müller schob auch eine Begründung nach: "Die beiden kombinieren Spektakel mit Torgefahr. Im Detail schaffen sie es, mit ihrer Finesse und Power effizient zu sein und das Ganze auch noch ultraleicht aussehen zu lassen. Das ist für mich das Material für einen Weltfußballer. Es braucht einfach einen Schuss Magie."
Spuck-Vorwürfe bei brisantem Duell Israel gegen Irland
Am Rande des politisch aufgeladenen Länderspiels zwischen Irland und Israel in der Nations League soll es zu einem unschönen Vorfall gekommen sein. Nach Angaben irischer Medien hat der Fitness-Trainer der Nationalmannschaft behauptet, in der Halbzeit auf dem Weg in die Kabine von israelischer Seite angespuckt worden zu sein. Belege oder Videoaufnahmen davon waren zunächst nicht bekannt.
Auf Handyvideos aus dem Stadion in Serbien, wo die Partie ohne Zuschauer ausgetragen wurde, ist lediglich zu sehen, wie die Spieler und Betreuer etwas unruhig werden und eine Stimme ruft: "Seid clever."
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Israelischer Journalist provoziert Eklat vor Länderspiel
Irlands Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson wollte sich auf der Pressekonferenz nach dem 1:1 nicht zu der Szene äußern. "Ich werde das nicht kommentieren, das ist vermutlich etwas, das sich die Disziplinarkommission anschauen wird", sagte er. Auch in einem längeren Interview mit dem irischen Sender RTE ging Hallgrimsson nicht auf die Szene ein und verneinte lediglich die Frage, ob der "Vorfall" und die "Anschuldigungen eines Spuck-Vorfalls" seine Spieler beeinflusst habe.
Die Partie zwischen den beiden Nationalmannschaften war politisch brisant, weil es in Irland große Unterstützung für Palästina gibt und Israel wegen des Gaza-Krieges massiv kritisiert wird. Die irischen Spieler waren aus der Heimat dazu aufgefordert worden, die Länderspiele zu boykottieren.