DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,91 % 61.993,39 Pkt 05:58:45 Gold +1,97 % 4.114,30 USD 06:03:47 Silber -0,21 % 57,74 USD 06:03:47 Brent -1,37 % 89,50 USD 05:29:54 WTI -0,96 % 83,65 USD 06:03:38 Bitcoin +0,19 % 64.022,58 USD 06:13:43 EUR/USD +0,61 % 1,14560 USD 06:13:24 EUR/GBP +0,13 % 0,85800 GBP 06:13:48 EUR/CHF +0,09 % 0,93380 CHF 06:13:48 EUR/JPY +0,35 % 187,229 JPY 06:13:48

Deutsche Bahn: Bahn macht erstmals seit sieben Jahren Gewinn

Nation

Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn erzielt – zum ersten Mal seit sieben Jahren. Das berichten die Bild-Zeitung und Der Spiegel vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Demnach schloss der bundeseigene Konzern die ersten sechs Monate des Jahres im Kernbereich mit einem Überschuss im dreistelligen Millionenbereich ab. Zur Jahreshälfte 2025 hatte die Bahn noch einen Verlust von rund 760 Millionen Euro verzeichnet. Bahnchefin Evelyn Palla will am Donnerstag ihre Halbjahresbilanz offiziell vorstellen. Die Bahn verzeichnete während der ersten Jahreshälfte 2026 laut den Berichten zudem einen neuen Passagierrekord. Demnach nutzten rund 960 Millionen Fahrgäste die Züge des Konzerns. Das sind 17 Millionen Fahrgäste mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Es ist zugleich der höchste Wert seit der Coronazeit. Als Hauptgrund für den Anstieg gelte die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Viele Pendler seien vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Besonders stark genutzt wurden nach Angaben des Unternehmens neue Rabattangebote. So kauften rund 600.000 Fahrgäste Last-Minute-Tickets. Etwa 200.000 Reisende nutzten das Familienticket für Urlaubsfahrten. Zudem wurde die kostenlose Jugend-BahnCard 25 rund 50.000-mal bestellt. Pünktlichkeitsquote weiter schwach Anlässlich der Bilanz für das vergangene Jahr hatte Bahnchefin Evelyn Palla im März darauf verwiesen, dass sich für den Konzern zwar eine »Trendwende« abzeichne, Baustellen und Einschränkungen insbesondere den Fernverkehr aber auch weiterhin belasten würden. Es werde mindestens zehn Jahre dauern, die Schiene wieder in einen guten Zustand zu bringen. Im Juni lag die Pünktlichkeit im Fernverkehr bei lediglich 52,6 Prozent. Dieser Wert wurde allerdings auch durch die Hitzewelle in der zweiten Juni-Hälfte beeinflusst.

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