DAX +0,44 % 26.435,68 Pkt 15:45:52 MDAX -0,27 % 32.318,57 Pkt 15:45:52 Euro Stoxx 50 +0,55 % 6.571,82 Pkt 15:45:45 Dow Jones +0,28 % 54.188,47 Pkt 16:00:49 S&P 500 +0,06 % 7.762,48 Pkt 16:00:52 Nasdaq -0,44 % 26.572,42 Pkt 16:00:43 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +2,08 % 4.452,50 USD 15:50:51 Silber +0,08 % 65,16 USD 15:50:51 Brent -0,96 % 86,88 USD 15:50:34 WTI -0,94 % 81,36 USD 15:50:51 Bitcoin +0,33 % 64.124,53 USD 16:00:48 EUR/USD -0,09 % 1,15460 USD 16:00:24 EUR/GBP -0,19 % 0,85500 GBP 16:00:53 EUR/CHF +0,16 % 0,93540 CHF 16:00:53 EUR/JPY +0,73 % 183,797 JPY 16:00:51

Deutsche Bahn: Deutsche Bahn will Generalsanierungspläne überarbeiten

Nation

Die Deutsche Bahn (DB) will das Konzept für die geplanten Generalsanierungen für mehrere Bahnstrecken anpassen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass Anzahl und Umfang der Sanierungen überprüft und neu priorisiert werden sollen. Genaue Details will der Konzern jedoch wohl erst im Herbst vorlegen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Anders als bisher geplant sollen sanierte Streckenabschnitte nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise wieder für den Zugverkehr geöffnet werden. Besonders bei der sensiblen Leit- und Sicherungstechnik sollen Tests, Abnahmen und Inbetriebnahme realistischer geplant und schrittweise vorbereitet werden. Zuvor hatte das manager magazin darüber berichtet. Was genau das für die Dauer der einzelnen Baustellen und den Zeitplan der Generalsanierungen bedeutet, ist bisher nicht absehbar. Wahrscheinlich ist jedoch, dass sich die Einschränkungen für Fahrgäste auf einzelnen Strecken insgesamt verlängern. Dafür sollen aber die Korridore zuverlässiger funktionieren. Das war zwar auch bisher das Versprechen gewesen, die Bahn konnte es aber nicht überall einhalten. Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hatte bereits gemahnt, die ersten Sanierungen hätten die Erwartungen nicht erfüllt. Die Sanierung müsse beim Zeitplan und den Ergebnissen besser funktionieren. Probleme bei Hamburg–Berlin, Erfolge auf Köln–Wuppertal–Hagen Zuletzt kam es auf mehreren Baustellen der DB zu höheren Kosten und Verzögerungen. So hat sich die komplette Inbetriebnahme der Bahnstrecke Hamburg–Berlin um mehrere Wochen verzögert. Für die vollständige Wiedereröffnung der Leit- und Sicherungstechnik stehen weitere Nachtarbeiten an, während derer wieder Sperrungen geplant sind. Mit 2,7 Milliarden Euro war die Sanierung bisher deutlich teurer als geplant. Allerdings kann die Bahn auch Erfolge vermelden. Anfang Juli wurde die Strecke Köln–Wuppertal–Hagen nach fünf Monaten Sperrung wieder in Betrieb genommen. Dort wurden die Arbeiten pünktlich beendet. Zudem habe man die ursprünglich veranschlagten Kosten von 800 Millionen Euro um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag unterschritten, teilte die Bahn mit. Kritik an Generalsanierungen Mit den Generalsanierungen sollen bis 2036 mehr als 40 hochbelastete Bahnstrecken umfassend saniert und modernisiert werden. Dafür werden die Abschnitte jeweils für rund ein halbes Jahr vollständig gesperrt. Nach der Sanierung sollen sie eigentlich für mindestens fünf Jahre keine Bauarbeiten mehr benötigen. Die Bahn kündigte an, in Zukunft klarer und transparenter kommunizieren zu wollen, sollten doch Nacharbeiten nötig sein. Das Konzept der Generalsanierungen wird teilweise kritisiert, vor allem von den Wettbewerbern im Güterverkehr, für die die Sperrungen oft lange Umwege bedeuten.

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