Deutsche Bahn: Fahrgäste müssen mehr als vier Stunden in ICE ausharren - zwei Regionalzüge evakuiert
Gleich zweimal in einer Nacht haben umstürzende Bäume für massive Einschränkungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Auf einem Gleisabschnitt nahe Schwelm mussten Fahrgäste in einem ICE mehr als vier Stunden ausharren, nachdem ein Baum in die Oberleitung gefallen war. Mitarbeiter der Deutschen Bahn entfernten den Baum in der Nacht, wie ein Feuerwehrsprecher erklärte. Danach sei der Zug mithilfe einer Diesellok über den inzwischen stromlosen Streckenabschnitt gezogen worden, ehe er selbst wieder weiterfahren konnte. Auch bei Mönchengladbach war am Abend ein Baum in die Oberleitung gefallen. Zwei Regionalzüge konnten nicht mehr weiterfahren, wie ein Feuerwehrsprecher erklärte. In einem der beiden Züge saßen etwa 250 Fahrgäste. Wie viele in der zweiten Bahn saßen, war zunächst unklar. Alle gestrandeten Fahrgäste wurden mit Bussen zu ihren Zielorten gebracht. Wie lange die Reparaturarbeiten an der Oberleitung noch dauern, ist unklar, wie es in einer Meldung auf dem Portal „Zuginfo.nrw“ heißt. Für Fahrgäste der Linie RE 4 gebe es einen Ersatzverkehr zwischen dem Hauptbahnhof Mönchengladbach und Aachen. Für die Verbindungen RE 1, RE 9, RE 18, RB 20 und RB 33 gebe es keine einheitlichen Konzepte. Fahrgäste sollen deshalb auf Informationen an Bahnsteigen achten und ihre Verbindung vorab online checken.