DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.524,77 Pkt 18:54:06 S&P 500 +0,81 % 7.738,61 Pkt 18:54:06 Nasdaq +1,20 % 26.482,79 Pkt 18:54:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,58 % 4.050,80 USD 18:43:56 Silber -1,25 % 53,62 USD 18:43:53 Brent -1,91 % 111,71 USD 18:44:00 WTI +2,94 % 102,84 USD 18:44:04 Bitcoin -0,05 % 80.764,96 USD 18:54:04 EUR/USD -0,30 % 1,11410 USD 18:53:45 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:54:06 EUR/CHF -0,09 % 0,92400 CHF 18:54:06 EUR/JPY +0,14 % 176,258 JPY 18:54:05

Deutsche Bahn: Sanierung des Schienennetzes wird länger dauern

Allgemein

Die Deutsche Bahn benötigt für die Sanierung des Schienennetzes noch Zeit. Vor allem die Generalsanierung wichtiger Bahnstrecken wird nach Aussage von Bahn-Chefin Evelyn Palla länger dauern als derzeit geplant. Eine Überarbeitung des Konzepts habe gezeigt, dass vier solcher Sanierungen pro Jahr zu viel seien, sagte Palla. Sie rechne in Zukunft mit zwei, bei besonderen technischen Notwendigkeiten auch drei Generalsanierungen pro Jahr. Das überarbeitete Konzept werde mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt und solle bald vorgestellt werden. Genaue Jahreszahlen wollte Palla nicht nennen.

Die Bahn hatte im zweiten Halbjahr 2024 mit den Generalsanierungen begonnen. Das Konzept sah im Kern mehrmonatige Vollsperrungen vor, damit nicht im laufenden Betrieb saniert werden muss. Das Bauvolumen sollte dafür höher sein, die Strecken grundlegend auf Vordermann gebracht werden. Zum Versprechen gehörte auch, dass die Strecken dann deutlich weniger störanfällig seien und über mehrere Jahre Baufreiheit herrsche.

Als Gründe für die Anpassung des Konzepts nannte Palla neben Erfahrungen aus den ersten Großbaustellen auch die Frage, wie viel Geld im Sondervermögen des Bundes für alle Generalsanierungen in Summe zur Verfügung stehen wird. »Wir werden die Anzahl der Korridorsanierungen pro Jahr an das Finanzierungsvolumen anpassen«, sagte Palla. Zudem sei zuletzt deutlich geworden, dass vier große Sanierungen die Kapazitäten im gesamten Netz zu sehr verringern.

»Wir wollen auch besser darauf achten, wie die Korridorsanierungen dann geografisch im Netz angesiedelt sind, wie sie zeitlich aufeinanderfolgen«, sagte Palla. Wichtig sei auch, dass die sogenannten Umleiterstrecken vor Beginn einer Generalsanierung vorbereitet seien für zeitweise deutlich mehr Verkehr. »Es geht auch um das Thema, welches Leistungsversprechen wollen wir konkret abgeben«, sagte Palla. »Welche Zustandsnote wollen wir erreichen? Welche Baufreiheit garantieren wir? Das wird unterschiedlich sein dann, weil wir auch nicht immer dasselbe machen«, so die Bahn-Chefin.

Bei der Sanierung der Infrastruktur sei es insgesamt wichtig, künftig die Bereiche Bauen und Fahren besser in Balance zu bringen. »Wir müssen besser priorisieren, wir müssen Bauen und Fahren besser verzahnen«, sagte Palla.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren