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Deutsche Bahn watscht Dunja Hayali für ZDF-Doku ab

Nation

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Berlin – Schwere Vorwürfe der Deutschen Bahn gegen Dunja Hayali (52). Eine Dokumentation der ZDF-Journalistin soll massive handwerkliche Fehler enthalten, Fakten bewusst verschweigen und überwiegend auf Behauptungen basieren. Es geht um die ZDF-Reportagereihe „Am Puls“. Hayalis Folge mit dem Titel „Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich?“ lief am Dienstagabend zur Primetime im TV, in der ZDF-Mediathek ist der Film noch zu sehen. In einer deutlichen Stellungnahme listet die Bahn die schwersten Fehler auf.

Was wirft die Bahn Hayali vor? „Dieser Film basiert in weiten Teilen rein auf Behauptungen und Meinungen und klammert entscheidende Fakten bewusst aus“, schreibt der Staatskonzern in einem Blogbeitrag auf seiner Webseite. 43 Minuten lang werde einseitig die angebliche Realität der Deutschen Bahn gezeigt, „so entsteht keine sachliche Aufbereitung, sondern ein Zerrbild für die Zuschauenden“.

Bahn bezweifelt Expertise der Filme-Macher

Der schwerste Vorwurf der Bahn gegen die preisgekrönte Journalistin Hayali: „Der Film enthält zudem methodische Fehler, die die journalistische und fachliche Expertise der Filme-Macher stark in Frage stellen.“ Dabei gehe es unter anderem um einen Pünktlichkeitsvergleich zwischen der Bahn in Deutschland und der in Belgien – hier würden „Kirschen mit Kürbissen verglichen“.

Weiter: „Die erwähnte belgische Quote von rund 92 Prozent Pünktlichkeit umfasst sämtliche Zugverkehre. In unserem Nachbarland fahren überwiegend Nahverkehrszüge auf einem Netz von gerade einmal einem Fünftel des deutschen Schienennetzes“, so die Bahn.

„Selbstverständlich entspricht die anhaltend niedrige Pünktlichkeit im Fernverkehr nicht unserem eigenen Anspruch“, räumt die DB ein. Beim Personenverkehr insgesamt fahre man aber „auf annähernd gleich hohem Niveau“ wie Belgien. Der gewählte Vergleich des ZDF -Films sei „in hohem Maße unseriös“.

Behauptung ist „schlicht falsch“

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