DAX +0,68 % 25.534,53 Pkt 13:54:07 MDAX +0,98 % 32.420,35 Pkt 13:54:07 Euro Stoxx 50 -0,31 % 6.269,91 Pkt 13:54:00 Dow Jones +1,03 % 52.747,32 Pkt 23:10:23 S&P 500 +0,21 % 7.428,78 Pkt 23:10:14 Nasdaq -0,22 % 24.876,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,49 % 61.434,19 Pkt 08:45:03 Gold +1,36 % 4.091,30 USD 13:59:03 Silber +0,97 % 57,85 USD 13:58:58 Brent +4,61 % 87,97 USD 13:58:07 WTI +4,31 % 82,68 USD 13:59:05 Bitcoin +0,76 % 64.355,99 USD 14:09:04 EUR/USD +0,12 % 1,13830 USD 14:08:20 EUR/GBP +0,12 % 0,85640 GBP 14:09:06 EUR/CHF +0,18 % 0,93310 CHF 14:09:06 EUR/JPY +0,04 % 186,262 JPY 14:09:06

Deutsche Bank dank Investmentbank auf Rekordkurs

Wirtschaft

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal vor allem dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau erzielt. Deutschlands größtes Bankhaus verdiente vor Steuern 2,68 Milliarden Euro und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erträge legten um neun Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro zu. Analysten hatten eigentlich mit einem Rückgang beim Gewinn vor Steuern auf 2,27 Milliarden Euro und Erträgen von nur 8,09 Milliarden Euro gerechnet. "Unsere Rekordergebnisse im zweiten Quartal wurden von einer starken Wachstumsdynamik und konsequenter Kostendisziplin getragen", bilanzierte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Investmentbank auf Wachstumskurs Im Zeitraum April bis Juni 2026 ging es besonders stark in der Investmentbank nach oben. Der Vorsteuergewinn der Sparte stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die Investmentbank verdient zum Beispiel mit Finanzierung und Beratung von Unternehmen sowie Begleitung bei Börsengängen und Wertpapieremissionen Geld. So profitierte die Deutsche Bank - wie auch die großen US-Banken - von einer spürbaren Belebung des weltweiten Fusions- und Übernahmegeschäfts. Aber auch großen Börsengängen wie etwa der des Raumfahrtunternehmens SpaceX, an dem auch die Deutsche Bank beteiligt war, sorgten für Wachstum. Ziele für 2028 übertreffen Beflügelt von den jüngsten Ergebnissen blickt die Deutsche Bank positiv in die Zukunft: "Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können", erklärte Konzernchef Christian Sewing. Im zweiten Halbjahr möchte die Bank weitere 500 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben. Der Manager, der die Führung des Geldhauses nach etlichen Krisenjahren im April 2018 übernommen hatte, hat das Ziel ausgegeben, die Eigenkapitalrendite auf mehr als 13 Prozent zu steigern. Im zweiten Quartal lag sie bei elf Prozent. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie effizient Banken das Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen. DWS erzielt Rekord beim verwalteten Vermögen Gut läuft es auch bei der Deutsche-Bank-Tochter DWS: Der Vermögensverwalter hat im zweiten Quartal dank Zuflüssen vor allem im Geschäft mit passiven Indexfonds ein Rekordvolumen beim verwalteten Vermögen erreicht. Die Kundengelder stiegen bis Ende Juni auf den neuen Höchststand von 1,19 Billionen Euro, teilte das Geldhaus heute mit. Einschließlich der Cash-Produkte sammelte die DWS im abgelaufenen Jahresviertel frische Gelder von 24,8 Milliarden Euro ein. Im gesamten ersten Halbjahr beliefen sich die Zuflüsse auf 35,8 Milliarden Euro. Trotz des Neugeschäfts ging der Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal zurück. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank um zehn Prozent auf 237 Millionen Euro. Die Erträge schrumpften um sechs Prozent auf 773 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies mit einer im ersten Quartal verbuchten Performancegebühr im Infrastruktur-Bereich.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren