Deutsche Bergsteigerin stirbt bei 50
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Tragödie in Italien: Deutsche Bergsteigerin (32) stürzt ab und stirbt
Von: Martina Lippl
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Sie galt als erfahrene Bergsteigerin und stürzte in Italien auf einer anspruchsvollen Route in den Tod. Offenbar brach ein Klettergriff ab.
Triest – In den italienischen Alpen ist eine deutsche Bergsteigerin tödlich verunglückt. Nach Angaben der örtlichen Bergwacht stürzte die Frau in der Nordwand des Großen Nabois (Grande Nabois) mehr als 50 Meter in die Tiefe. Für die Alpinistin kam jede Hilfe zu spät.
Das Unglück ereignete sich am Sonntagnachmittag (18. Oktober) gegen 14.30 Uhr auf dem sogenannten „Cengia dei Camosci“. Diese hochalpine Rundroute verlangt Alpinisten ein hohes Maß an Können ab. Selbst unter erfahrenen Kletterern gilt diese Tour durch das Massiv der Julischen Alpen als technisch äußerst anspruchsvoll.
Klettergriff bricht ab: Deutsche Bergsteigerin (32) stürzt vor den Augen ihres Begleiters in den Tod
Die 32-Jährige war auf der Strecke mit einem gleichaltrigen Österreicher unterwegs. Beide waren laut den Einsatzkräften der Bergrettung gut vorbereitet und verfügten über ein angemessenes technisches Niveau.
Ersten Berichten zufolge soll sich in der steilen Felswand unmittelbar nach einem schwierigen Abschnitt unerwartet ein Klettergriff gelöst haben. Die Bergsteigerin verlor daraufhin den Halt und stürzte vor den Augen ihres Begleiters in die Tiefe.
Ein Rettungshubschrauber barg den Leichnam und flog ihn ins Tal. Die Rettungs- und Bergungsaktion wurde gegen 17:30 Uhr abgeschlossen. Nähere Angaben zur genauen Herkunft der Deutschen machten die zuständigen italienischen Behörden zunächst nicht. In den Dolomiten in Südtirol ereignete sich am vergangenen Wochenende ein weiterer tödlicher Alpinunfall. Bei einer Wanderung zu einer Schutzhütte stürzte eine Urlauberin vor den Augen der Familie 300 Meter in die Tiefe.
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