DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,46 % 77.794,92 USD 07:18:54 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 06:21:10

Deutsche Grenzen: Illegale Einreisen auf niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren

Nation

Immer weniger Menschen versuchen, ohne gültige Papiere einzureisen. Die Zahl unerlaubter Einreisen an den deutschen Grenzen ist im August auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren gesunken. Laut Bundespolizei versuchten im vergangenen Monat 3587 Menschen, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen. Dies waren rund 14 Prozent weniger als im Juli und 39 Prozent weniger als im August 2025.

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres stellte die Bundespolizei damit 32.606 unerlaubte Einreisen an Deutschlands Land-, Luft- und Seegrenzen fest. Dies waren 10.276 oder rund 24 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der niedrigste Monatswert der vergangenen Jahre war laut Bundespolizei im Januar 2021 mit 2727 unerlaubten Einreisen verzeichnet worden.

In Deutschland finden seit September 2024 Kontrollen an den Landesgrenzen zu allen Nachbarländern statt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bei seinem Amtsantritt im Mai 2025 eine Intensivierung der vorübergehenden Grenzkontrollen verfügt, die im Schengenraum eigentlich nicht vorgesehen sind. Zudem wurde angeordnet, künftig auch Asylsuchende zurückzuweisen, mit Ausnahme von besonders schutzbedürftigen Menschen. Dazu zählen etwa Schwangere, Minderjährige oder Kranke.

Gescheitert sei im ersten Halbjahr dieses Jahres nur eine einzige Zurückweisungsmaßnahme, berichtet die Bundesregierung, und zwar »weil die Übernahme der Personen von Frankreich verweigert wurde«. Die Grenze zu Frankreich war demnach in der ersten Jahreshälfte der Grenzabschnitt, an dem die meisten unerlaubten Einreisen beobachtet wurden. Der Anteil der Zurückgewiesenen an den unerlaubt Eingereisten war am höchsten an der Grenze zu Polen.

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