DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,10 % 63.299,97 Pkt 06:12:20 Gold -0,57 % 4.008,50 USD 06:17:19 Silber -1,31 % 51,51 USD 06:17:19 Brent -2,61 % 111,88 USD 06:14:42 WTI +0,93 % 102,95 USD 06:17:18 Bitcoin +0,81 % 78.425,00 USD 06:27:18 EUR/USD +0,29 % 1,11880 USD 06:16:46 EUR/GBP -0,14 % 0,83570 GBP 06:19:25 EUR/CHF -0,41 % 0,91980 CHF 06:27:21 EUR/JPY +0,11 % 176,258 JPY 06:27:21

Deutsche Kunden helfen Supermarkt "2 Brüder" in Venlo

Nation

Deshalb möchte "2 Brüder"-Chef Rehe gleich mal ein Gerücht aus der Welt schaffen: "Uns kommt noch immer zu Ohren, viele deutsche Kunden glauben bis heute, wir seien pleite, müssten bald schließen. Nein! Wir waren nie dicht, das wird auch so bleiben!"

Im Juli hatte Rehe zwar Konkurs anmelden müssen, kurz stand "2 Brüder" also tatsächlich vor dem Aus, aber mit einem Insolvenzverwalter konnte der Betrieb gerettet werden.

Jedes Jahr Millionen Kunden aus Deutschland

Geschäftsleute in ganz Venlo erleichtert

Kaffee ist auch bei den "2 Brüdern" einer der Verkaufsschlager

Ganze Bohnen, gemahlen, Pads, Caps - alles billiger als hierzulande. Weil die Kaffeesteuer entfällt und Rehe Kaffee bei Großhändlern günstig bezieht - pro Jahr über eineinhalb Millionen Kilo. Viele Medikamente sind rezeptfrei und ebenfalls günstiger. Auch Käse, Fisch, Fleisch, Süßwaren und die neue Halal-Abteilung sorgen für viel Umsatz.

In abgespeckter Form das Aus verhindert

Die Ladenflächen und die Angebote seien gleich groß geblieben, so Rehe. Das gilt für Venlo und für die Ende 2020 eröffnete Filiale in Siebengewald nahe Goch.

Warum die Pleite trotz Millionen Kunden?

Kurz vor Corona wurde noch in eine Modernisierung eine Riesensumme investiert. Der Supermarkt war darum eineinhalb Jahre geschlossen. Dann: Pandemie, Kunden aus NRW blieben aus - und auch nur wenige Niederländer kamen zum Einkauf. Acht Millionen Euro Coronahilfen flossen. Diesen Sommer kam dann die Rückzahlungsforderung.

So viel Cash auf einmal konnte der Supermarkt nicht flüssig machen, musste also ins inzwischen abgeschlossene Insolvenzverfahren, Personal abbauen und auf einen Neustart hoffen. Dass der gelungen ist, liegt vor allem an den rund 80 Prozent Kunden aus NRW.

Unsere Quellen:

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