DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,14 % 68.811,64 Pkt 02:38:50 Gold +1,54 % 4.447,90 USD 02:43:48 Silber +0,68 % 65,43 USD 02:43:52 Brent +0,02 % 88,54 USD 02:42:37 WTI -0,30 % 82,15 USD 02:43:51 Bitcoin -0,03 % 62.810,02 USD 02:53:52 EUR/USD +0,41 % 1,15820 USD 02:53:53 EUR/GBP -0,07 % 0,85430 GBP 02:53:52 EUR/CHF +0,13 % 0,94020 CHF 02:53:53 EUR/JPY +0,15 % 184,161 JPY 02:53:53

Deutscher Bau-Gigant meldet Insolvenz an: Großprojekte betroffen

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Köln – Ein deutscher Bau-Gigant ist insolvent. Bei der Pandion-Gruppe bangen rund 160 Mitarbeiter um ihre Jobs. Das Unternehmen aus Köln betreibt Großbaustellen in ganz Deutschland. Viele beschäftigt jetzt auch die Frage, was mit den laufenden Projekten passiert. Anfang dieser Woche, am 10. August 2026, meldete die Pandion AG Insolvenz an und beantragte ein Verfahren in Eigenverwaltung. Neben dem Mutterkonzern sind auch fünf weitere Gesellschaften mit den Schwerpunkten Immobilien, Vertrieb, Design, Projektmanagement und Ingenieurwesen betroffen. Auch für sie wurden entsprechende Anträge gestellt. Fünf weitere Unternehmen pleite Diese folgenden Gesellschaften sind neben der Pandion AG von der Pleite betroffen: Pandion Real Estate GmbH Pandion Vertriebsgesellschaft mbH Pandion Design GmbH Pandion Projektmanagement GmbH Pandion Engineering GmbH Es geht um einen Milliarden-Umsatz Die Pandion AG mit Hauptsitz im KölnTurm direkt am Mediapark-See befasst sich mit der Entwicklung, Realisierung und dem Vertrieb von Wohn- und Gewerbeprojekten. Seit 2002 entwickelt das Immobilienunternehmen Grundstücke an seinem Hauptstandort in Köln sowie in Bonn, Düsseldorf, München, Berlin und Stuttgart. Bundesweit ist es aktuell an der Planung und dem Bau von rund 3800 Wohnungen und rund 200.000 Quadratmetern Bürofläche beteiligt. Der Umsatz für aktuelle Projekte beträgt Unternehmensangaben zufolge insgesamt mehr als 4,8 Milliarden Euro, davon rund 3,2 Milliarden Euro im Segment Wohnen. Was das Unternehmen zur Insolvenz sagt Als Grund für den Insolvenzantrag des Unternehmens und der zugehörigen Tochtergesellschaften nennt die Gruppe anhaltende Liquiditätsprobleme. Sie hätten sich seit einigen Wochen abgezeichnet und trotz intensiver Bemühungen nicht behoben werden können. In einer Mitteilung heißt es: „Mit der Eigenverwaltung verfolgt Pandion das Ziel, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und die bereits eingeleitete Restrukturierung innerhalb eines geordneten rechtlichen Rahmens konsequent umzusetzen.“ Auf diese Weise solle das Unternehmen langfristig saniert und stabilisiert werden. Was jetzt mit den Bauprojekten passiert

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