Deutscher Musiker zieht die Reißleine: Komplette Tour verschoben
Für viele Fans kommt diese Nachricht überraschend: RIN verschiebt seine bereits angekündigte Tour um mehrere Monate. Der Musiker spricht offen über die Gründe und räumt ein, dass die Erwartungen an den Ticketverkauf zu hoch waren.
RINs (32) Fans müssen länger auf die nächsten Konzerte warten: Der Rapper verlegt seine für Ende 2026 geplante "Nostalgia"-Tour ins kommende Jahr. Dabei ändern sich auch die Spielstätten, ein Auftritt zieht sogar in eine andere Stadt um. Der Grund: Die Nachfrage ist geringer als erhofft.
In mehreren Instagram-Videos erklärt der Musiker, dass er mit der Tour an den Erfolg seiner Konzerte zum Album "Kleinstadt" anknüpfen wollte. Mit der neuen Show habe man diesen möglichst noch übertreffen wollen. Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. RIN räumt ein, er und sein Team hätten sich "ein bisschen überschätzt".
RIN will ehrlich zu seinen Fans sein
Eine Erkrankung oder technische Schwierigkeiten stecken nach seinen Angaben nicht hinter der Verschiebung. Es gehe ihm sogar sehr gut. "Das liegt ganz klar an dem Nachfragethema", sagt RIN. Ihm sei wichtig, offen mit den Fans umzugehen. "Ich finde, alles andere wäre irgendwie respektlos und das möchte ich nicht", betont er. Die Konzerte sollen nun im Mai und Juli 2027 stattfinden.
Für mehrere Städte bedeutet die Neuplanung einen Wechsel in kleinere Hallen. In Berlin tritt der Rapper am 21. Mai 2027 in der Columbiahalle auf. Ursprünglich sollte das Konzert am 27. November 2026 in der Max-Schmeling-Halle stattfinden. Der Münchner Termin wandert vom 20. November 2026 auf den 13. Mai 2027 - und von der Olympiahalle ins Zenith.
Auch Fans aus Düsseldorf müssen umplanen: Das dort für den 6. Dezember 2026 angekündigte Konzert wird nach Köln verlegt. Neuer Termin ist der 19. Mai 2027 im Palladium.
Was für bereits gekaufte Tickets gilt
Die Eintrittskarten bleiben für die jeweiligen Ersatztermine gültig. Wer die neuen Termine nicht wahrnehmen kann, kann seine Tickets über die jeweilige Vorverkaufsstelle zurückgeben.
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Änderungen gibt es zudem für Besucher mit "Front of Stage"-Karten. Wo der dafür vorgesehene Bereich vor der Bühne in den neuen Spielstätten entfällt, werden diese Tickets in Early-Access-Karten umgewandelt. Die Betroffenen dürfen damit früher hinein und sollen zusätzlich eine kleine exklusive Überraschung erhalten. RIN und sein Team arbeiten nach eigenen Angaben daran, den bereits bezahlten Ticketkategorien auch unter den veränderten Bedingungen gerecht zu werden. (paf/spot/bearbeitet von amb)