DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold -0,07 % 4.470,70 USD 00:42:57 Silber -0,58 % 65,85 USD 00:40:06 Brent +0,37 % 91,21 USD 00:30:53 WTI +0,72 % 85,11 USD 00:42:55 Bitcoin +2,27 % 64.247,42 USD 00:52:58 EUR/USD +0,41 % 1,15820 USD 00:52:55 EUR/GBP 0,00 % 0,85490 GBP 00:52:59 EUR/CHF 0,00 % 0,93900 CHF 00:53:00 EUR/JPY +0,38 % 184,589 JPY 00:52:59

Deutscher Pralinen-Hersteller macht dicht: Alle Mitarbeiter gekündigt

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Werl – Bitteres Aus für eine traditionsreiche Schokoladenmanufaktur: Der deutsche Pralinen-Hersteller hat keinen Investor gefunden und die Insolvenz nicht überstanden. Jetzt steht fest: Das Werk wird geschlossen. Bei einer Betriebsversammlung am 1. Juli erhielten alle verbliebenen Mitarbeiter ihre Kündigung. „Trotz intensiver Bemühungen hat niemand ein konkret umsetzbares Angebot für einen Einstieg oder die Übernahme des Unternehmens abgegeben“, sagt Insolvenzverwalter Michael Schütte zu BILD. Die DreiMeister Spezialitäten GmbH & Co. KG hatte erst im Mai Insolvenz angemeldet . So viele Mitarbeiter sind betroffen Weil die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Gehälter der 101 Mitarbeiter während der Kündigungsfrist zu zahlen, haben alle Betroffenen vom ersten Tag an Anspruch auf Arbeitslosengeld. „Mitarbeiter der Agentur für Arbeit waren deshalb bereits bei der Betriebsversammlung vor Ort und halfen den Angestellten bei den notwendigen Formalitäten. So musste wenigstens nicht jeder Einzelne noch zum Arbeitsamt“, erklärt Schütte. Warum eine Übernahme scheiterte Nach Angaben des Insolvenzverwalters war es für potenzielle Investoren kaum möglich, die Zukunft des Schokoladen- und Pralinenherstellers aus Werl ( Nordrhein-Westfalen ) realistisch einzuschätzen. Unklar blieb, welche Kunden und Lieferanten nach der Insolvenz überhaupt erhalten geblieben wären. „Damit fehlte die Grundlage, um die künftigen Umsätze verlässlich zu kalkulieren“, sagt der Wirtschaftsjurist. Die Gründe für die Insolvenz Die Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten reichen laut Schütte mehrere Jahre zurück. Insolvenzen von Kunden, stark gestiegene Rohstoffpreise und Ernteausfälle belasteten das Unternehmen erheblich. Hinzu kamen die Expansionspläne von Geschäftsführer Markus Luckey. Er wollte DreiMeister breiter aufstellen und neben den hochpreisigen Pralinen auch günstigere Produktlinien etablieren. Die dafür notwendigen Investitionen fielen jedoch genau in die Zeit von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Energiekrise – die Kosten stiegen dadurch massiv! Schokoladenmanufaktur am Ende

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