Deutscher stirbt bei Wandertour in Tirol
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Prägraten (Tirol) – Ein Wanderer (74) aus Nordrhein-Westfalen ist bei einer Bergtour in Tirol ums Leben gekommen. Der Mann aus dem Landkreis Olpe (Sauerland) stürzte nach Angaben der Polizei vermutlich an nahezu senkrechten Felsen in den Tod. Die Beamten gehen davon aus, dass der Mann den markierten Pfad verlassen hatte und deshalb ums Leben kam. Nach Polizeiangaben war der Mann am 10. August alleine zu einer Bergtour über das Mauertal in Richtung Essener-Rostocker-Hütte aufgebrochen. Über den Venediger-Höhenweg wollte er zur Johannishütte absteigen. Doch als der Wanderer abends nicht zu seiner Unterkunft zurückkehrte, meldeten ihn die Betreiber als vermisst. Der Beginn einer dramatischen Suchaktion! Retter suchten in der Nacht bei Wind und Regen Die Polizei suchte mit einem Hubschrauber und einer Drohne nach dem 74-Jährigen. Auch die Bergrettung Prägraten (Bezirk Lienz in Tirol) war mit Mannschaften und Suchhunden im Einsatz. In der Dunkelheit sowie bei starkem Wind und Regen erreichten die Suchtrupps nach Mitternacht ein knapp 2800 Meter hohes Bergjoch, wo der Wanderer vermutet wurde. Doch die Suche blieb erfolglos. Am nächsten Morgen startete der Polizeihubschrauber den nächsten Suchflug. Gegen 5.40 Uhr wurde der tote Wanderer auf einer Seehöhe von rund 2300 Metern in der Nähe des Aderkammbachs entdeckt.