Deutschland mit Kantersieg gegen Südkorea
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Deutsche Basketball-Frauen zaubern sich vor Nowitzkis Augen ins Viertelfinale
Von: Adrian Rehling
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Für die deutschen Basketballerinnen stand am Dienstag bei der Heim-WM das K.-o.-Spiel gegen Südkorea an. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Eine Machtdemonstration der deutschen Basketball-Frauen bei der Heim-Weltmeisterschaft. Im Play-in-Duell mit Südkorea gewinnt das Team von Bundestrainer Olaf Lange haushoch mit 38 Punkten Vorsprung. Im Viertelfinale wird es ungleich schwerer, dann geht es nämlich gegen Europameister Belgien. Magenta-Kommentator Alexander Frisch jubelt: „Einer der größten Erfolge in der Geschichte des deutschen Frauen-Basketballs.“ Auch unter den Zuschauern: Legende Dirk Nowitzki.
Deutschland – Südkorea 94:56
40. Minute: Das Spiel ist aus. Deutschland siegt hochverdient.
39. Minute: Frieda Bühner sieht die Lücke und legt den Ball spielend leicht in den Korb.
36. Minute: Auch Alexandra Wilke trägt sich jetzt auf dem Scoreboard ein. Und das direkt mit einem Dreier. 83:54.
35. Minute: Abermals ein schönes Zusammenspiel der Deutschen. Dieses Mal legt Luisa Geiselsöder herrlich auf Lina Sonntag ab.
34. Minute: Wieder eine starke Einzelleistung von Nyara Sabally. Magenta-Kommentator Alexander Frisch ist sich sicher: „Das Ding geht ins Viertelfinale.“ Keine allzu gewagte Prognose beim Zwischenstand von 76:49.
32. Minute: Nyara Sabally tankt sich hervorragend durch und macht damit perfekt Platz für Luisa Geiselsöder. Die hat im Anschluss leichtes Spiel.
31. Minute: Südkorea mal mit einem kleinen Erfolgserlebnis. In dem Fall mit einem 3:0-Start in den Schlussabschnitt durch einen Zweier sowie einen Freiwurf.
Deutschland haushoch in Führung
30. Minute: Auch Emily Bessoir mit zwei erfolgreichen Freiwürfen. Die Führung wächst auf 30 Punkte an.
29. Minute: Marie Gülich verwandelt beide Freiwürfe zum 64:38. Die bisher höchste Führung für das deutsche Team.
27. Minute: Bei den Südkoreanerinnen läuft nicht viel zusammen im dritten Viertel. Das wirkt schon ein wenig wie Resignation.
26. Minute: Das Spiel ist aktuell etwas zerfahrener. Auch, weil Deutschland bereits munter durchwechselt. Das sieht wirklich sehr gut aus. Frieda Bühner wird dann harmlos gefoult, aber weil Südkorea die Foulgrenze bereits überschritten hat, geht es an die Linie. Bühner trifft beide Freiwürfe. 61:36.
24. Minute: Frieda Bühner trifft. Wo? Natürlich unter dem Korb …
23. Minute: Der erste erfolgreiche Dreier des dritten Abschnitts geht wieder mal an die Gäste. Aber die DBB-Frauen führen beim 52:34 immer noch komfortabel. Noch mehr, als kurz darauf Leonie Fiebich per Dreier zurückschlägt.
21. Minute: Die ersten beiden Angriffe des dritten Viertels enden für Deutschland jeweils erfolgreich unter dem Korb – beide Male abgeschlossen von Luisa Geiselsöder. 50:29.
Halbzeit: Deutschland lässt den Ball gut laufen, zeigt sich entschlossen und hat unter den Körben die absolute Hoheit. Deswegen ist die komfortable Pausenführung hochverdient. Magenta-Experte Per Günter bringt es auf den Punkt: „Insgesamt eine tolle Leistung.“ Marie Gülich ragt bisher heraus, kommt auf sieben Treffer bei acht Wurfversuchen.
DBB-Frauen unter dem Korb nicht zu stoppen
20. Minute: Gülich, Gülich – und nochmal Gülich. Die Kapitänin kommt bereits auf 14 Zähler.
19. Minute: Wenn die deutschen Frauen dann auch noch anfangen, von außen zu treffen, dann kann es nur einen Sieger geben. So geschehen durch den Dreier von Alexis Peterson-Smalls.
18. Minute: Unter den Körben ist Deutschland nicht zu stoppen. Das könnte heute den Unterschied ausmachen. Immer wieder Marie Gülich, dieses Mal zum 39:24.
17. Minute: Alexis Peterson-Smalls tankt sich nahe der Grundlinie durch, legt dann exzellent zurück auf Kapitänin Gülich. Ein starker 8:0-Lauf der DBB-Frauen.
16. Minute: Auf der Gegenseite zieht Nyara Sabally entschlossen zum Korb und trifft per Korbleger. Kurz darauf zeigt sich Marie Gülich per Spin-Move erfolgreich, erhöht damit wieder auf eine zweistellige Führung.
15. Minute: In der Halle wird es laut. Der Grund: ein Monster-Block von Leonie Fiebich. Unter dem Korb verteidigt Deutschland es sehr stark.
14. Minute: Der nächste Dreier der Südkoreanerinnen. Der Vorsprung schmilzt auf fünf Punkte.
13. Minute: Per wilden Dreier verkürzt Südkorea auf acht Zähler. DBB-Bundestrainer Olaf Lange nimmt die frühe Auszeit im zweiten Abschnitt. 27:19.
11. Minute: Nyara Sally erzielt im Nachsetzen den ersten Korb im zweiten Viertel. Die Führung ist nun zweistellig.
Deutschland mit starkem Beginn
10. Minute: Alexis Peterson-Smalls wirft sich voll rein. Final landet der Ball bei Frieda Bühner, die mutterseelenallein vor dem Korb zum 23:14 aufstockt. Ein starkes erstes Viertel der deutschen Frauen.
9. Minute: Südkorea ist aus der Distanz stark. So auch zu sehen beim nächsten Dreier. 19:14.
8. Minute: Frieda Bühner schraubt von der Freiwurflinie wieder auf einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf. Lina Sontag erhöht mit starkem Zug zum Korb auf acht.
7. Minute: Starker Pass von Leonie Fiebich auf Kapitänin Marie Gülich, die unter dem Korb nur noch vollenden muss. Wieder vier Punkte vor für Deutschland.
6. Minute: Erst ein Block unter dem eigenen Korb, dann der Korberfolg jenseits der Dreierlinie. Frieda Bühner versenkt aus der Distanz zum 11:8. Südkorea antwortet – ebenfalls per Dreier. Mit Brett.
5. Minute: Ausgleich Südkorea. 8:8.
4. Minute: Die DBB-Frauen verlieren durch einen schlechten Pass den Ball und kassieren das Fastbreak. Nur noch 8:6.
3. Minute: Die ersten Punkte vom Team aus Südkorea. Britta Daub antwortet mit einem Dreier aus der Ecke zum 8:2.
1. Minute: Deutschland schnappt sich den Anwurf und markiert die ersten Punkte durch Luisa Geiselsöder. Nyara Sabally stockt direkt mit dem nächsten Angriff zum 4:0 auf.
Update, 20.42 Uhr: Die Nationalhymnen werden gespielt. Angefangen mit der Hymne der Gäste, dann die deutsche.
Update, 20.30 Uhr: Gegner Südkorea qualifizierte sich als Dritter der Gruppe B für das Achtelfinale. Zum Auftakt gelang ein 99:81-Erfolg gegen Nigeria, danach setzte es zwei Niederlagen gegen Frankreich (69:95) und Ungarn (73:82). Das Momentum sollte also für Deutschland sprechen.
Update, 20.15 Uhr: Genau in diesen Augenblicken startet die Live-Übertragung bei ProSieben MAXX. Alle TV-Infos gibt es hier.
Update, 20.00 Uhr: Das erste Play-in des Tages bestritten übrigens die Teams aus Ungarn und Japan. Die Ungarinnen setzten sich deutlich mit 84:63 durch und treffen im Viertelfinale nun auf den haushohen Favoriten USA.
Update, 19.45 Uhr: In exakt einer Stunde geht es los. Die Uber Arena in Berlin ist schon jetzt gut gefüllt.
Erstmeldung vom 8. September: Das Minimalziel ist erreicht, jetzt wollen die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM mehr. Nach dem Sieg gegen Mali geht das deutsche Team mit großer Zuversicht in das Play-in-Spiel gegen Südkorea (20.45 Uhr – alle TV-Infos hier). „Wir haben unser Selbstvertrauen gefunden“, sagte Bundestrainer Olaf Lange. „Im ersten Spiel gegen Spanien waren da noch viele Zweifel. Aber durch die Siege gegen Japan und Mali haben wir unseren Glauben gefunden und glauben mehr an unsere Stärken.“
Zum Auftakt hatte Deutschland gegen Vize-Europameister Spanien mit 30 Punkten Unterschied verloren. Danach folgten aber zwei klare Siege gegen Japan und Mali, sodass die Gastgeberinnen die Vorrunde als Zweite hinter Medaillenkandidat Spanien abschlossen. Gegen Südkorea geht es jetzt in der Berliner Uber Arena um das Ticket für das Viertelfinale, wo am Donnerstag Europameister Belgien warten würde.
DBB-Kapitänin Gülich brennt auf Partie gegen Südkorea
Bei der für Deutschland eigentlich bedeutungslosen WM-Qualifikation in Lyon im März gewann die DBB-Auswahl gegen die Asiatinnen klar mit 76:49. Doch dieses Mal erwartet Lange ein anderes Spiel. „Südkorea ist eine gute Mannschaft, sie spielen besser als in Lyon“, sagte der Bundestrainer, der aber volles Vertrauen in sein Team hat. „Wir sind auch besser. Und wir nehmen mit, dass wir uns bei der WM bei jedem Spiel gesteigert haben.“
Dass es das vierte Spiel in fünf Tagen ist, sei schon eine Herausforderung, räumte Lange ein. „Die WM ist ein Survival of the Fittest“, sagte der Nationalcoach. Doch seine Spielerinnen fühlen sich trotz der hohen Belastung bereit für das Spiel gegen Südkorea. „Wir alle haben so Bock, vor dieser Kulisse zu spielen, dass wir gar nicht groß darüber nachdenken, wie müde wir sind“, sagte Kapitänin Marie Gülich. (rele)