DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

DFB: Bayern-Patron Uli Hoeneß: Kritik an „Heldenverehrung“ von Jürgen Klopp

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Die Ära Jürgen Klopp (59) hat begonnen! Der neue deutsche Bundestrainer soll die Nationalmannschaft wieder zu einem Titel-Team machen. Der DFB erhofft sich einen gehörigen Euphorie-Schub, weil Klopp in Deutschland einen Ruf wie kein Zweiter genießt. Genau da sieht aber Bayern-Patron Uli Hoeneß (74) eine Gefahr. Im Interview mit RTL sagt Hoeneß: „Ich halte Jürgen Klopp für einen sehr guten Trainer. Aber ich bin kein großer Freund der Heldenverehrung. Da gibt es schon so einen Status, als ob er über Wasser gehen kann. Er kann jetzt auch nicht per Handauflegen alles verändern. Er wird hart arbeiten, er wird vieles anders machen und es wird vieles besser werden. Aber man muss ihm Zeit geben und man darf vor allem nicht glauben, dass er der Messias ist.“ Hoeneß sieht Kosicke-Verpflichtung kritisch Neben seiner Einschätzung zur „Heldenverehrung“ sieht Hoeneß aber auch einen weiteren Vorgang im Zuge der Klopp-Verpflichtung äußerst kritisch. Hoeneß: „Was mir an der Geschichte nicht gefällt: Dass ein Berater Kosicke da mit eingekauft wurde. Ich weiß nicht genau, was er da machen soll. Er hat aber eine Spieleragentur als Geschäftsführer. Das halte ich für ein Problem. Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein friendly takeover. Klopp und Co. haben den DFB übernommen. Und das halte ich für falsch.“ Marc Kosicke (55) ist der Mann, ohne den Klopp den Job wohl gar nicht erst angetreten hätte – der wichtigste Schattenmann in der Karriere des Trainers. Klopp und Kosicke arbeiten bereits seit 2006 zusammen. Damals leitete Kosicke noch die Marketing-Abteilung vom Sportartikelriesen Nike. Als sich Kosicke 2007 mit seiner Agentur selbstständig machte, gehörte neben Klopp auch der damalige DFB-Manager Oliver Bierhoff zu seinen ersten Klienten. Klopp, Kosicke und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) – es ist eine Dortmunder Verbindung, die jetzt den Einfluss beim DFB hat. Sieht Hoeneß darin eine Gefahr? „Dass Aki Watzke, mit dem ich mittlerweile ein sehr gutes Verhältnis habe, seine Finger im Spiel hatte, das ist gar keine Frage. Ich glaube schon, dass wir da ein bisschen dran arbeiten müssen. Aber am Ende werden die besten Spieler für Deutschland spielen und die haben nun mal wir.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren