DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,98 % 61.834,31 Pkt 02:12:10 Gold -0,44 % 3.952,00 USD 02:17:10 Silber -1,89 % 49,76 USD 02:17:09 Brent -0,66 % 104,08 USD 02:17:01 WTI -0,02 % 96,44 USD 02:17:10 Bitcoin -0,44 % 77.000,07 USD 02:27:08 EUR/USD +0,47 % 1,12450 USD 02:26:27 EUR/GBP +0,07 % 0,83520 GBP 02:27:13 EUR/CHF +0,12 % 0,91720 CHF 02:27:13 EUR/JPY +0,57 % 177,720 JPY 02:27:13

DFB-Pokal am Sonntag: Jeddeloh II schafft Sensation - Erstligaklubs weiter

Sport

DFB-Pokal am Sonntag :

Jeddeloh II wächst über sich hinaus – Erstligaklubs weiter

23.08.2026, 20:19Lesezeit: 3 Min.

Jubel, Trubel, Jeddeloh: Der Regionalligaklub gewinnt 5:2 gegen Heidenheimdpa

Die erste Sensation im DFB-Pokal ist perfekt. Ein Regionalligaklub aus dem niedersächsischen Ammerland deklassiert Bundesliga-Absteiger Heidenheim. Die Erstligavereine geben sich keine Blöße.

Der SSV Jeddeloh II aus der Regionalliga Nord hat im DFB-Pokal für eine Sensation gesorgt. Der Außenseiter aus der Nähe von Oldenburg besiegte den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim im Oldenburger Marschweg-Stadion in der ersten Pokalrunde mit 5:2 (3:1).

„Es ist unfassbar. Für die Momente haben wir alle angefangen, Fußball zu spielen“, sagte Jeddelohs Torwart Moritz Onken bei „Sky“: „Ich schätze mal, das wird heute eine lange Nacht.“

Die Heidenheimer mussten ohne ihren gesperrten Langzeittrainer Frank Schmidt antreten, der wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der Vorsaison nicht coachen durfte. Der 52-jährige Schmidt wurde von Kotrainer Bernhard Raab vertreten, der die Blamage nicht verhindern konnte.

Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) – doch schnell nahm das Pokal-Debakel der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausenrückstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse auch noch einen von ihm selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligaklub bemühte sich um den Anschluss – doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Externer Inhalt von Instagram

Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen .

Für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Nachmittag besonders ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei – und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren niederschmetternd.

Erstligavereine erreichen die nächste Runde

Die Bundesligaklubs Borussia Mönchengladbach, FSV Mainz 05 und SC Freiburg zogen derweil mit klaren Siegen in die nächste Runde ein. Und auch der 1. FC Union Berlin und Bundesliga-Rückkehrer SC Paderborn kämpften sich weiter.

Die Gladbacher gewannen angeführt von Neuzugang Hugo Bolin mit 5:0 (2:0) beim Oberligaklub TSV Schott Mainz. Der Schwede erzielte gleich zwei Tore. Zudem trafen Daiki Hashioka, Lukas Ullrich und Wael Mohya für die Borussia.

Mainz 05 machte es vor allem dank Stürmer Phillip Tietz noch deutlicher und siegte mit 9:0 (5:0) beim Fünftligisten VfB Krieschow. Tietz traf gleich viermal gegen den Außenseiter. Nadiem Amiri erzielte zwei Tore, außerdem waren Sheraldo Becker, Ransford Königsdörffer und William Bøving erfolgreich.

Freiburg setzte sich bei Fortuna Düsseldorf aus der 3. Liga dank Lucas Höler, Doppeltorschütze Igor Matanovic, Lukas Kübler und Jordy Makengo mit 5:1 (1:0) durch. Fabian Schleusener hatte es nur kurz noch einmal spannend gemacht.

Externer Inhalt von Instagram

Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen .

Der 1. FC Union geriet beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Mauro Lustrinelli gleich zweimal in Rückstand, gewann aber mit 4:2 (1:1) bei Eintracht Braunschweig. Max Marie erzielte beide Tore für den Zweitligaklub, für Berlin trafen Zeno van den Bosch, Tom Rothe und Doppeltorschütze Marin Ljubicic.

Paderborn hatte beim 1. FC Phönix Lübeck aus der Regionalliga phasenweise Mühe, siegte aber mit 4:2 (2:1). Jano ter Horst, Santiago Castaneda, Stefano Marino und Gabriel Vidovic trafen für die Ostwestfalen, Moritz Kretzer und Tjark Scheller mit einem Eigentor für die Gastgeber.

St. Pauli mit schwacher Leistung in Essen

Auch die Zweitligavertreter 1. FC Magdeburg, SV Darmstadt 98, Dynamo Dresden und VfL Bochum kamen eine Runde weiter. Magdeburg gewann 4:0 (3:0) beim Bahlinger SC aus der fünften Liga, Darmstadt setzte sich beim Viertligaklub Carl Zeiss Jena mit 2:1 (2:1) durch.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren