DFB-Pokal: FC Bayern München dreht Spiel nach Traumtor von Osnabrück
Dieser Ausdruck wurde am 03.09.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht
Erste Runde im DFB-Pokal Osnabrück geht mit einem Traumtor in Führung – weiter sind aber die Bayern
Ein Spaziergang war das nicht für den FC Bayern: Beim VfL Osnabrück geriet der Rekordmeister früh in Rückstand. Dann drehten die Münchner das Spiel, geglänzt haben sie beim tapferen Zweitligist aber lange nicht.
02.09.2026, 22.47 Uhr
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
Nach einer Schrecksekunde zu Beginn hat Titelverteidiger Bayern München doch noch weitgehend problemlos die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Rekord-Pokalsieger gewann beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück 4:1 (2:1) und löste als letzter Club das Zweitrundenticket. Damit haben alle 18 Erstligisten die Auftakthürde erfolgreich gemeistert. Die Auslosung für die zweite Runde findet am Samstag ab 17.45 Uhr im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.
Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke brachte Robin Meißner den Zweitligisten in der fünften Minute völlig überraschend in Führung. Harry Kane (18.) und Tom Bischof (24.) drehten die Partie mit ihren Treffern aber noch vor der Pause. Michael Olise (73.) und erneut Kane (86.) per Foulelfmeter machten alles klar für die Bayern.
Traumtor von Meißner
Bayerns Trainer Kompany hatte trotz der großen Favoritenrolle eine starke Startelf auf den Platz geschickt. Kane, Joshua Kimmich, Luis Diaz, Olise – sie alle waren dabei. Doch für das erste Highlight im stimmungsvollen Stadion an der Bremer Brücke sorgte ein Osnabrücker.
Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da hämmerte Meißner die Kugel aus 30 Metern unhaltbar für Bayern-Torwart Jonas Urbig in die Maschen. Die Bayern-Abwehr sah dabei überhaupt nicht gut aus. Die kleine Osnabrücker Arena explodierte nahezu, so groß war der Jubel über die Führung des VfL.
Die Münchner waren kurz beeindruckt, schlugen dann aber eiskalt zurück. Zunächst nutzte Kane einen Osnabrücker Abwehrfehler zum Ausgleich, dann brachte Bischof die Gäste in Führung und rückte die Verhältnisse in diesem Erstrunden-Duell wieder zurecht. Der Zweitligist stemmte sich aber vor den Augen von Bundes-Verteidigungsminister und VfL-Fan Boris Pistorius (SPD) weiter mit aller Kraft gegen die Münchner Übermacht und hielt die Partie damit bis zur Pause offen.
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Hausherren gut mit. In der 3. Liga war die starke Defensive der Garant für den VfL-Aufstieg gewesen. Und auch gegen das Starensemble des deutschen Rekordmeisters verteidigten die Lila-Weißen couragiert und diszipliniert. Die Bayern taten aber auch nicht mehr als nötig, um die Partie zu kontrollieren.
kjo/dpa