DFB-Pokal: Rasenprobleme bei St. Tönis gegen Eintracht Frankfurt - Spiel kann stattfinden
Am Montag hatte der Fußball-Oberligist SC St. Tönis die Schlüssel zur Grotenburg bekommen, ab dann konnten die Vorbereitungen auf das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitagabend so richtig beginnen. Die Liste der zu erledigenden Aufgaben war lang, erst recht für Ehrenamtler. Die Aufbereitung des Rasens gehörte unterdessen eigentlich zu den Punkten, um die man sich beim Sportclub keine Gedanken hätte machen müssen. Schließlich sollte sich darum die Stadt Krefeld kümmern, die seitens des DFB klare Vorgaben bekommen habe, wie der Rasen auszusehen hat. Eine Bedingung: die Linien vom vergangenen Heimspiel der Zweitliga-Footballer Krefeld Ravens dürfen nicht mehr zu sehen sein.
Als die Verantwortlichen des SC St. Tönis am Donnerstagnachmittag zur Pressekonferenz in der Grotenburg einige Medienvertreter empfingen und auch eine Begehung des Stadions möglich war, bildeten sich bei dem einen oder anderen ob des Platzes dennoch einige Sorgenfalten auf der Stirn. Denn die Football-Linien waren nicht nur noch immer zu sehen, durch eine behelfsmäßig vorgenommene grüne Übermalung leuchteten sie bei Sonneneinstrahlung sehr stark. Manche Zusagen der Stadt Krefeld seien nicht eingehalten worden, hieß es aus SC-Kreisen. So dürfte sich daher schon die Sorge breitgemacht haben, ob das Spiel angesichts des Rasenzustands überhaupt stattfinden könnte.
Diese Sorge ist am Freitagmittag allerdings verflogen. „Wir waren bis tief in die Nacht hier. Die Stadt hat auch ein paar engagierte Mitarbeiter geschickt, die noch mit angepackt haben“, schildert der 2. Vorsitzende des Sportclubs, Lukas Moes. Das Ergebnis: Die Fußballmarkierungen sind auf dem Rasen, die Football-Markierungen seien nicht mehr so präsent, als dass sie das Fußballspiel stören würden. „Das Spiel wird stattfinden“, sagt Moes zufrieden.