DFB stellt neuen Bundestrainer Klopp vor: Der Sport-Tag am Freitag, den 24. Juli 2026
Der Sport-Tag "Wurden verarscht": WM-Entscheidung macht Cheftrainer wütend Der deutsche Cheftrainer Thomas Apel hat nach der WM-Entscheidung der Slalomkanuten im Kajak-Einer deutliche Kritik an der Jury des Weltverbandes ICF geübt. "Ich muss auf Deutsch gesagt feststellen: Wir wurden verarscht. Wir wurden einer Medaillenchance beraubt", sagte Apel nach dem vierten Tag der WM im amerikanischen Oklahoma City. Auslöser des Ärgers war ein Vorfall im Halbfinale der Männer. Hoffnungsträger Noah Hegge wähnte sich nach einer guten Vorstellung bereits im Endlauf, bekam nach einer umstrittenen Juryentscheidung wegen eines angeblich nicht korrekt befahrenen Tores aber 50 Strafsekunden aufgebrummt. Ein Einspruch blieb ohne Erfolg. "Das war sehr schwer nachzuvollziehen, wie da die Regelauslegung in der ICF vonstattenging. Solche Situationen passieren am Wettkampf-Wochenende wahrscheinlich 50-mal, jetzt wurde im Halbfinale damit angefangen. Das war schon ziemlich schwer zu verdauen, und da bin ich auch noch mächtig angefressen", sagte Apel. Von den deutschen Männern schaffte letztlich keiner den Einzug ins Finale der besten zwölf, bei den Frauen überstand zumindest Ricarda Funk das Halbfinale. Am Ende wurde die Tokio-Olympiasiegerin Fünfte, damit wartet das deutsche Team weiter auf die erste Medaille der Titelkämpfe. 2014er-Weltmeister Mertesacker bekommt DFB-Job Jürgen Klopp wird um 11 Uhr als neuer Bundestrainer vorgestellt - und gleichzeitig macht der Deutsche Fußball-Bund eine weitere Personalie fix. Per Mertesacker wird nach Informationen von ntv/RTL/Sky die Nachfolge von Andreas Rettig als Geschäftsführer Sport antreten. Sein offizieller Dienstbeginn wird der 1. Januar 2027 sein, Rettig wird ihn bis Ende des Jahres einarbeiten. Mertesacker wird einen langfristigen Vertrag erhalten. Gespräche über eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen DFB und dem Weltmeister von 2014 gab es bereits seit 2024, nun kommen beide Parteien zusammen. Wütenden Fans zum Trotz: Meister besucht Trump Trotz heftiger Kritik zahlreicher Fans sind die Los Angeles Dodgers der Einladung ins Weiße Haus gefolgt. Mark Walter, Besitzer des Baseball-Champions, überreichte US-Präsident Donald Trump einen personalisierten Meisterschaftsring und ein Trikot mit der Nummer 47. Die Dodgers hatten im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nacheinander die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen. Die Kritik der Fans an dem Besuch bei Trump war nach den Übergriffen der Einwanderungsbehörde ICE vor allem gegen spanischsprachige Migranten in Los Angeles entbrannt. Die Razzien in Textilfabriken, Autowaschanlagen und anderen Betrieben lösten Proteste aus, bei denen zahlreiche Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften verletzt wurden. Zur Fangemeinde der Dodgers gehören viele Lateinamerikaner. Dem Besuch im Weißen Haus blieben die Profis Mookie Betts und Enrique Hernandez fern. Der Puertoricaner Hernandez erklärte, er kuriere eine Verletzung aus, wäre aber "ohnehin nicht hingegangen". Berichten zufolge kam auch Pitcher Edgardo Henriquez nicht nach Washington. Der japanische Superstar Shohei Ohtani nahm dagegen wie der Großteil der Mannschaft an der Zeremonie im Rosengarten teil. Unmöglich weiterzumachen: Ex-Nationalspieler schmeißt hin Nicht mal vier Monate und nur sechs Spiele - das Trainerengagement von Englands Ex-Nationalspieler Jermain Defoe beim FC Woking ist schon wieder beendet. Und das in der fünften Liga. "Der Woking Football Club bestätigt, dass sich der Verein und der Trainer der ersten Mannschaft, Jermain Defoe, einvernehmlich darauf geeinigt haben, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden", hieß es auf der Homepage des Klubs. Gründe für die Trennung wurden nicht genannt. Defoe schrieb bei Instagram, dass es die Umstände absolut unmöglich gemacht hätten, weiterzumachen. Details nannte auch er nicht. Laut der "Daily Mail" soll er am Donnerstag nicht zum Training gekommen sein und danach die Klubführung angerufen haben, dass er zurücktreten werde. Dem Bericht zufolge soll er Probleme mit einem Mitglied der Vereinsführung gehabt haben. Defoe hatte den Posten erst am 1. April übernommen. Es war sein erster Job als Chefcoach, zuvor hatte er unter anderem als Jugendtrainer für Tottenham Hotspur gearbeitet. Für die Spurs hatte er auch als Profi bereits gespielt. Die vergangene Saison hatte Woking unter Defoes Führung in den letzten Saisonspielen auf Platz zehn beendet. Wenn die Fans Angst machen: "Hoffe, dass ich nicht stürze" Frankreichs Radsport-Wunderkind Paul Seixas hat bei seiner Tour-Premiere im legendären Hexenkessel von Alpe d'Huez Angst vor der überbordenden Zuneigung seiner Landsleute. "Das wird unglaublich. Aber es werden sehr viele Zuschauer da sein. Ich hoffe, dass ich am Anstieg nicht stürze", sagte der 19-Jährige: "Wir haben ja gesehen, dass es ziemlich gefährlich sein kann. Ich hoffe, alles geht gut." Vor der ersten von zwei Bergankünften im berühmten Schwalbennest am Freitag, bei der es über den "Normalweg" der ikonischen 21 Kehren hinauf zur Skistation in den Alpen geht, hat Seixas als Vierter mit nur 20 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Mexikaner Isaac del Toro noch alle Chancen auf eine Podestplatzierung. Der jüngste Tour-Teilnehmer seit 89 Jahren fährt bislang ein tadelloses Rennen, hat noch keine wirkliche Schwäche gezeigt und sich während der Etappen schlau im Schatten der Favoriten um Tadej Pogacar platziert. "Ich fühle mich gut. Für die dritte Woche läuft es gar nicht schlecht. Ich denke, es wird gut laufen. Wir werden sehen, was passiert", sagte Seixas. Die Historie lehrt, dass Seixas' Befürchtungen durchaus berechtigt sein können: 1999 stürzte der deutlich führende Telekom-Profi Giuseppe Guerini, als sich ihm ein Hobby-Fotograf in den Weg stellte. Den Sieg in Alpe d'Huez holte der Italiener dennoch.