DFB-Team droht WM-Drama gegen Paraguay: Der Sport-Tag am Montag, den 29. Juni 2026
Der Sport-Tag Mit oder ohne Undav: Stellen Sie hier Ihre DFB-Wunschelf auf Macht Julian Nagelsmann in Ihren Augen alles falsch? Setzt der Bundestrainer auf die falschen Spieler? Und Sie sind sicher: Sie können es besser? Dann lassen Sie uns hier wissen: Wie würde Ihre deutsche Startelf für das Sechzehntelfinale am Montag gegen Paraguay aussehen? Stellen Sie hier Ihre persönliche DFB-Startelf auf "Unverschämtes" Angebot? Transfer-Ärger um Xhaka Der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka will eigentlich zum FC Chelsea und zu seinem früheren Trainer Xabi Alonso wechseln. Übereinstimmenden Berichten zufolge sollen sich Klub und Spieler einig sein. Nun funkt aber sein aktueller Klub AFC Sunderland dazwischen. Die kolportierte Offerte des FC Chelsea über rund acht Millionen Pfund (ca. 9,3 Millionen Euro) habe der englische Klub abgelehnt, berichten englische Medien. Xhaka sei demnach als unverkäuflich bezeichnet worden. Vereinsquellen sollen der "Daily Mail" gegenüber von einem "unverschämten Angebot" seitens Chelsea gesprochen haben. Sunderland hatte Xhaka 2025 für 15 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtet. Video-Botschaft seiner Oma rührt Vini Jr. zu Tränen Eine Videobotschaft seiner Großmutter hat Brasiliens Superstar Vinícius Júnior vor dem ersten K.o.-Spiel der Seleção gegen Japan zum Weinen gebracht. In der Sendung "Domingão com Huck" auf TV Globo wurde Vinícius' Oma Nilza eingeblendet. Sie sagte dem 25 Jahre alten Offensivstar von Real Madrid unter anderem, dass sie ihn sehr liebt. Als Vinícius Jr. zur Antwort ansetzte, brach er in Tränen aus. Grund für seinen emotionalen Ausbruch ist das enge Verhältnis zu seiner Großmutter. "Sie ist ein sehr wichtiger Mensch für mich", erklärte Vinícius Jr. später. "Mein Vater war immer weit weg. Ich war nur bei meiner Mutter, meinen Geschwistern und meiner Großmutter. Weil es ein kleines Haus war, schlief ich lange im selben Bett mit ihr." Tennis-Stars beenden vorerst ihre Preisgeld-Proteste Die Stars der Tennisszene um die Weltranglistenersten Jannik Sinner und Aryna Sabalenka haben das Ende ihrer Preisgeld-Proteste in Wimbledon angekündigt. "Nach konstruktiven Gesprächen zwischen den Vertretern der Spieler und der Leitung des All England Tennis Club bestätigen die Spieler, dass sie ihre Medienverpflichtungen ab Montag, dem 29. Juni, wie gewohnt wieder aufnehmen werden", hieß es in einer Stellungnahme. Zuvor hatte die schon monatelang schwelende Debatte um das Preisgeld auch vor dem Start in Wimbledon angehalten - doch die Tennisprofis zeigten weniger Einigkeit als wenige Wochen zuvor bei den French Open. Während sich Paris-Sieger Alexander Zverev sowie unter anderem Sabalenka und Sinner daran hielten, der Presse in der ersten Woche nur 15 Minuten zur Verfügung zu stehen, entschied sich der US-Amerikaner Ben Shelton dazu, "dem Medientag vor dem Turnier mehr Zeit zu widmen, weil Wimbledon ein ganz besonderer Ort ist". Auch weitere Profis würdigten den enormen Anstieg der Wimbledon-Prämien um 20 Prozent und standen den Medien vor Beginn des Turniers voll zur Verfügung. WM-Fans grölen Besitzer von verlorener Geldbörse herbei Mitten im Fanlager der Argentinier wird ein herrenloser Geldbeutel gefunden. Die Fans stimmen zu einem besonderen Lied ein und finden so den Besitzer in der Menge. Mit dem Sieg über Jordanien und dem Geldbeutel in der Tasche geht die Party dann so richtig los. WM-Fans grölen Besitzer von verlorener Geldbörse herbei RB-Sportchef findet Umgang mit Ole Werner "unwürdig" Sportchef Marcel Schäfer hat den Umgang mit Trainer Ole Werner bei dessen Entlassung in Leipzig als respektlos empfunden. "Die letzten Wochen - und so selbstkritisch muss man sein - waren alles andere als optimal, einfach schlecht. Punkt", sagte Schäfer in einem Interview mit der "Bild". Zwar hatte er schon beim Team-Trip in Südafrika "ein längeres, vertrauliches Gespräch mit Ole", doch dieses sollte mit der Analyse nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub fortgesetzt werden. "Dass sich dazwischen dann vieles aus verschiedensten Gründen in der Öffentlichkeit abgespielt hat, war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage", sagte der 42 Jahre alte Sportchef, der sich schon im Saisonverlauf für Werner trotz anderer Gedankenspiele des globalen Teams von Jürgen Klopp starkgemacht hatte. "Und ich glaube, es war absolut richtig, in der Konstellation mit Ole komplett durch die Saison zu gehen", erklärte er. Tragischer Grund: Kanadas WM-Held kämpft im TV mit den Tränen Mit seinem Tor schießt Stephen Eustáquio Kanada erstmals ins WM-Achtelfinale. Nach dem historischen Erfolg kommt es in einem TV-Interview zu einem emotionalen Moment. Als der zu Beginn sehr gefasste WM-Held auf Schicksalsschläge in seiner Vergangenheit angesprochen wird, bricht Eustáquio sofort in Tränen aus. Kanadas WM-Held kämpft im TV plötzlich mit den Tränen England-Legende fällt vernichtendes Urteil über DFB-Elf Bei der Weltmeisterschaft hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bislang nur phasenweise überzeugen können. England-Legende Gary Lineker ist von den Auftritten schwer enttäuscht: "Ich denke, dass dies eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften ist, die ich je gesehen habe", sagte der 65-Jährige der "L'Equipe". Im Sechzehntelfinale trifft das DFB-Team auf Paraguay (ab 22.30 im ntv.de-Liveticker). Sport.de powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier! Laut Lineker lebt die DFB-Auswahl nur noch "von ihrer Vergangenheit". Man dürfe nicht vergessen, dass Deutschland "bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden hat", ätzte der ehemalige Three-Lions-Star. Selbst wenn Nagelsmanns Schützlinge gegen Paraguay weiterkommen sollten, sieht Lineker im Achtelfinale keine Chance für Joshua Kimmich und Co., schließlich wäre Frankreich dort der wahrscheinliche Gegner. Sollte es zu dem Duell kommen, würde sich die Equipe tricolore "problemlos" durchsetzen, prophezeite Lineker, der in Richtung der französischen Fans nachschob: "Ich glaube, ihr könnt beruhigt schlafen." Welche Fallstricke drohen den WM-Topfavoriten? Co-Gastgeber Kanada verliert zwar den Heimvorteil, gewinnt aber auch auf US-Boden: Das Team von Jesse Marsch steht im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft nach einem Last-Minute-1:0-Sieg gegen Südafrika. In der heutigen Podcast-Folge geht es aber nicht nur um das erste Sechzehntelfinale der WM-Geschichte, sondern auch um das erste WM-K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft seit dem Finale 2014: Um 22.30 Uhr geht es gegen Paraguay. Außerdem im Fokus: Der Turnierbaum und welche Fallstricke an welcher Stelle für die Topfavoriten drohen. Nagelsmann reagiert auf Kritik an seiner Person Julian Nagelsmann reagiert auf einer Pressekonferenz auf die zunehmende Kritik nach der 1:2-Pleite gegen Ecuador Der Bundestrainer macht deutlich, wem er sich verpflichtet fühlt - und warum er sich weder Fans noch Kritikern etwas beweisen müsse. Nagelsmann reagiert auf Kritik an seiner Person Nach WM-Aus: Südkoreas Trainer erhält Morddrohung Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus von Südkorea bei der Fußball-WM hat sich von höchster Seite die Politik eingeschaltet und Konsequenzen beim Team um Superstar Heung-min Son gefordert. Auch er sei "angesichts dieses unerwarteten Ergebnisses nicht nur verblüfft, sondern empfinde es geradezu als absurd", schrieb Präsident Lee Jae-myung in einem ausführlichen Statement bei X, ehemals Twitter. Die ersten Konsequenzen zog Trainer Hong Myung-bo. Er erklärte seinen Rücktritt, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap schrieb. Der 57-Jährige war schon bei der WM 2014 als Nationaltrainer des Landes gescheitert. Damals schied die Mannschaft sang- und klanglos mit nur einem Punkt aus drei Spielen aus. Myung-bo erhielt nach dem Scheitern offenbar auch eine anonyme Morddrohung im Internet. Darüber berichtet das Portal "Radioseoul". Ein angeblich 41 Jahre alter Amerikaner erklärte, er wolle den Ex-Nationaltrainer am internationalen Flughafen Incheon nach seiner Rückkehr in das Land töten, was die Behörden dazu veranlasste, Einschüchterungsanzeigen zu erheben und die Identität des Verdächtigen zu verfolgen. Heikler Bericht: Nagelsmann wirft bei DFB-Stars Fragen auf Die schlechte Leistung der Nationalmannschaft gegen Ecuador (1:2) konnte zwar nicht mehr verhindern, dass die DFB-Auswahl die Vorrundengruppe E bei der WM Platz eins beendet, für eine entspanntere Stimmung hat die Pleite aber auch nicht gesorgt. Einem Bericht zufolge soll unter anderem das Verhalten von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Unruhe im Team sorgen. Wie die "Bild" erfahren haben will, wünschen sich viele DFB-Stars von Bundestrainer Julian Nagelsmann "mehr Klartext". Konkret soll bemängelt werden, dass der 38-Jährige seine Spielidee nicht frühzeitig genug an den Kader heranträgt. "Aus der Mannschaft", so die Zeitung, sei zudem zu vernehmen, dass Nagelsmann abseits des Trainingsplatzes zu selten den Austausch mit den Akteuren auf dem Rasen suche. Dass Nagelsmann im unbedeutenden letzten Gruppenspiel von Beginn an keine enorme Rotation vornehmen wolle, sollen die Spieler zum Beispiel auch erst auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Matches erfahren haben. Dass Nagelsmann in der zweiten Halbzeit doch recht wild durchwechselte, soll laut "Sky" "intern unter den Spielern ein Tuschelthema" gewesen sein. Zurückhaltend erfolgreiche Kommunikation wird Nagelsmann übrigens nicht zum ersten Mal vorgeworfen. Schon zu Nagelsmanns Zeit an der Seitenlinie des FC Bayern soll er über seine Kommunikation gestolpert sein. "Sky" berichtete damals, Nagelsmanns Art, die Mannschaft zu führen, sei der Bayern-Führung aufgestoßen. Donald Trump ruft nächstes sportliches Mega-Projekt aus Ein Ballsaal, ein Riesen-Triumphbogen und nun ein prächtiger Golfplatz: US-Präsident Donald Trump will mit einem weiteren Projekt das Aussehen der US-Hauptstadt verändern. Am 1. September werden die Arbeiten für einen neuen Golfplatz mitten in der Stadt auf einer Halbinsel beginnen, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social ankündigte. Es soll "einer der besten Golfplätze" der Welt werden und der Öffentlichkeit zugänglich sein. Kritiker von Trumps Architektur-Projekten, die sich in seiner zweiten Amtszeit häufen, sprechen von Geltungssucht. Trump sagt hingegen, dass ein neuer Golfplatz der Stadt Prestige bringen werde. Der 80-Jährige spielt selbst gerne Golf. Der Trump-Familienkonzern betreibt Golf-Clubs in mehreren Ländern. Die Wochenenden verbringt der US-Präsident häufig mit Golfspielen, vor allem in Florida. Wie wichtig Trump das Golf-Projekt ist, kann man auch daran ablesen, dass er sich am Sonntag zu dem Standort fahren ließ und vor Ort Pläne sichtete. Trump will den Golfplatz in die Lage versetzen, große Profi-Turniere wie die U.S. Open, Ryder Cup und PGA Championship ausrichten zu können. Zu den Kosten der Arbeiten unter der Leitung des US-Innenministeriums machte Trump in seinem Post keine Angaben, ebenso wenig dazu, wer am Ende zahlt. Südafrikas Coach stellt sich vor sein Team Der südafrikanische Nationaltrainer Hugo Broos hat die WM für seine Mannschaft trotz der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Kanada (0:1) als "Erfolg" bezeichnet. "Wir sollten nicht zu enttäuscht sein, was wir erreicht haben, ist gut, ich bin sehr stolz auf mein Team." Südafrika habe die Erwartungen bei der WM tatsächlich übertroffen, betonte Broos. "Wir haben uns nach 24 Jahren wieder für die WM qualifiziert, wir haben zum ersten mal die K.o.-Runde erreicht. Das hatten wir erhofft, aber nicht erwartet." Bei der WM 2010 war Südafrika als Gastgeber automatisch teilnahmeberechtigt. Das Spiel gegen Kanada habe gezeigt, ergänzte Broos, woran es Südafrika mit seinen Spieler aus der heimischen Premier Soccer League (PSL) im internationalen Vergleich fehle. "Fußball ist nicht nur Technik, Fußball ist auch Power und Tempo. Das ist die große Qualität von Kanada." Entscheidend sei nun, welche Lehren die südafrikanischen Klubs aus der WM zögen, betonte Broos. Das Niveau der WM sei "zwei Stufen höher als in der PSL, heute hat man gesehen, was uns fehlt und woran wir arbeiten müssen - woran vor allem die Klubs arbeiten müssen." Niederlande-Star kann trotz Horrornachricht spielen Der niederländische Stürmer Cody Gakpo steht der Elftal im ersten K.o.-Spiel der Fußball-WM trotz seines privaten Schicksalsschlages zur Verfügung. Das teilte Bondscoach Ronald Koeman vor dem Sechzehntelfinale gegen Marokko in Monterrey (Dienstag, 3 Uhr MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) mit. "Er ist bereit zu spielen", sagte Koeman: "Ich glaube nicht, dass das seine Leistung stark beeinträchtigen wird." Der 27-jährige Gakpo und seine Freundin Noa hatten am Samstag in den Sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass sie ihren gemeinsamen Sohn noch vor der Geburt verloren haben. Koeman sprach von einer "sehr traurigen Nachricht", es habe aber keinen Moment gegeben, in dem Gakpo von der WM abreisen wollte. Gakpo gehe mit den Dingen auf seine eigene Art um, so Koeman, der die Stärke und Reife seines Spielers hervorhob. Auch der Zusammenhalt im Team sei groß gewesen: "Wir haben alles getan, was in unserer Macht stand, um ihn zu unterstützen – sowohl die Spieler als auch die Betreuer." Gakpo hat einen hohen Stellenwert für Oranje. Im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden (5:1) hatte er einen Doppelpack sowie eine Vorlage beigesteuert.