DFB-Team - Joshua Kimmich wird von Jürgen Klopp heimgeschickt: "Hatte bis zuletzt gehofft zu bleiben"
Kapitän Joshua Kimmich verlässt nach dem Fehlstart unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schweren Herzens. "Ich hatte bis zuletzt gehofft zu bleiben und wäre natürlich gerne geblieben. Aber ich verstehe, dass der Trainer einfach auch andere Jungs kennenlernen möchte", sagte Kimmich nach dem 0:1 (0:0) in der Nations League gegen Griechenland in Augsburg.
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DFB-Team: Jürgen Klopp gönnt Joshua Kimmich eine Auszeit
Klopp tauscht nach den ersten beiden Spielen in der Nationenliga seinen Kader fast komplett aus, auch Kimmich erhält wie angekündigt eine Auszeit.
"Das war von vornherein so der Plan, dass wir einen großen Kader haben, dass wir einmal durchwechseln. Dementsprechend werde ich von zu Hause die Daumen drücken", sagte Kimmich, der nun sein "Heimspiel" am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Serbien in München und das Rückspiel in Griechenland (4.Oktober) verpassen wird.
Nations League: Kimmich unschlüssig, wo er das Spiel gegen Serbien schaut
Ob Kimmich in der Arena sein wird, ließ er offen. "Ich weiß es noch nicht so genau", sagte er und fuhr nach Hause - schweren Herzens.
Trotz der mageren Ausbeute von nur einem Punkt aus zwei Spielen darf er sich sicher sein, dass er bei seiner Rückkehr zum DFB-Team im November wieder auf seiner Lieblingsposition eingesetzt wird.
"Wir sehen ihn als Mittelfeldspieler", hatte Klopp nach seiner Amtsübernahme betont: "Wir hatten nicht ein Gespräch, in dem wir von ihm als Rechtsverteidiger gesprochen haben."
Zudem haben sich für die Position hinten rechts in der Viererkette Alternativen aufgetan: Philipp Treu und Josha Vagnoman haben ihre Aufgabe dort gut bzw. ordentlich erfüllt. Daher richtete Kimmich den Blick in den Katakomben der Augsburger Arena nach vorne. "Wir werden besser werden", versprach er. In den nächsten beiden Spielen muss dies aber ohne ihn gelingen.
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