DFB-Trainer Nagelsmann schließt Rücktritt nach WM-Desaster aus
"Ich bin auf jeden Fall keiner, der wegläuft, aber klar, ich kenne auch Mechanismen im Fußball", sagte Nagelsmann im Sportschau-Interview nach dem Spiel in Boston. "Ich habe Vertrag und ich stehe auch zur Verfügung." Die Entscheidung liege allerdings nicht bei ihm, sondern bei anderen. Nagelsmanns Vertrag beim DFB läuft noch bis 2028. Rudi Völler hält zu Nagelsmann Unterdessen erklärte DFB-Sportdirektor Rudi Völler, dass er nach wie vor von Nagelsmann als Bundestrainer überzeugt sei. Nagelsmann sei ein Kämpfer, der nach einer solchen Niederlage wieder angreifen wolle. "Ich finde immer noch: Er ist ein absoluter Toptrainer", sagte Völler. Allerdings habe auch er nicht allein über die Zukunft Nagelsmanns zu entscheiden. Klopp äußert sich zur Bundestrainer-Frage Ob Jürgen Klopp ein möglicher Nachfolger sein könnte? "Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der Moment. Es gibt dazu nichts zu sagen", sagte Klopp bei "MagentaTV". Aktuell ist er Head of Global Soccer bei Red Bull. "Ich habe einen Job, den ich sehr gern mache." Nagelsmann hatte im September 2023 als Bundestrainer übernommen. Bei der EM 2024 im eigenen Land war die DFB-Elf im Viertelfinale an Spanien gescheitert. Kurz danach hatte Nagelsmann den WM-Titel als Ziel ausgerufen. Nagelsmann zeigt sich sehr enttäuscht Nach dem Ausscheiden gegen Paraguay war Nagelsmann bemüht, Erklärungen für die enttäuschende Leistung seines Teams zu finden. "Im Fußball ist es leider so, dass Mannschaften auch mit ganz einfachen Mitteln Tore schießen können." Sein Team habe die wenigen Offensivaktionen der Paraguayer nicht konsequent verteidigt und nach dem Rückstand "nicht extrem vor Selbstvertrauen gestrotzt".